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Mittwoch, 20. Juni 2018

Motto-MMM: Jumpsuit - bei mir ganz in weiß

Heute ist ein Mottotag beim Me Made Mittwoch zum Thema "Jumpsuit". Ich habe es nicht geschafft, mir einen neuen zu nähen, aber ich kann Euch  einen zwei Jahre alten Overall zeigen, den ich nach wie vor gern trage.


Durch die weiße Farbe wirkt er sehr edel und eher festlich. Letztens meinte jemand im Büro zu mir, ich käme im Raumanzug - naja, derjenige hat halt keine Ahnung von Mode ;-).


Der Schnitt stammt aus einer Burdastyle, hat ziemlich weite Beine und Trompetenärmel. Die Reverkanten habe ich mit einem schwarzen Schrägband eingefasst, was dem Ganzen noch das gewisse Etwas verleiht, wie ich finde. Den Gürtel, der im Schnitt vorgesehen ist, habe ich allerdings weggelassen. Bei Bedarf kann ich auch einen fertigen Gürtel verwenden.

Vorn wird der Jumpsuit mit einem angenähten Drucknopf innen geschlossen. Dennoch ist der Ausschnitt und damit die Einblicke recht tief. Das stört mich aber nicht, noch kann sich das alles sehen lassen.


Letztes Jahr wollte ich mir noch einen Jersey-Overall nähen. An dem bin ich allerdings komplett gescheitert und es ist eines der wenigen Projekte, die einfach mitsamt Stoff in der Mülltonne gelandet sind. Schade drum, aber irgendwann war da nichts mehr zu retten. Einen neuen Versuch habe ich seitdem nicht mehr gewagt.

Zusätzlich verlinkt bei sewlala

Dienstag, 19. Juni 2018

Neu erwachte Blusenliebe - Jubah Nr. 2

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Lange Zeit habe ich um Blusen einen großen Bogen gemacht, aber seit einiger Zeit habe ich die Vorteile dieses Kleidungsstückes wieder für mich entdeckt. Sie sind luftig und je nach Kombination für verschiedene Jahreszeiten einsetzbar.



Die Bluse Jubah von Leni Pepunkt ist sehr variabel. Mit langen Ärmeln kann man sie in der Übergangszeit gut nutzen. Auch mit etwas drunter oder einem Pulli/einer Weste drüber macht sie sich gut. 


Mit hochgekrempelten Ärmeln wird sie plötzlich sommertauglich. Und wenn man sie dann noch im schlichten schwarz näht, wie ich, sind der Kombinationen keine Grenzen gesetzt.


Ich habe die Bluse letztes Jahr bereits aus weißem Batist genäht und die ist eines meiner Lieblingsklamöttchen. Diesmal habe ich schwarzen Baumwoll-Popeline gewählt, der nicht so schön fällt wie der Batist, dafür aber auch eher mal an kühleren Tagen getragen werden kann.



Mir gefällt die Bluse so gut, dass sicher irgendwann noch weitere folgen werden, vielleicht auch mal aus einer fließenden bunten Viskose.



Die Anleitung von Leni Pepunkt ist sehr ausführlich mit mehreren Varianten, z. B. auch als Kleid. Die Knopfleiste ist super beschrieben und diesmal bin ich auch sehr zufrieden mit meiner Verarbeitung, auch wenn meine Maschine zwischendurch gesponnen hat und überhaupt nicht so wollte, wie ich.


In dieser Variante habe ich noch die Manschetten und den Ärmelschlitz genäht. Leider sind die Fotos davon nicht wirklich zu gebrauchen, schwarz lässt sich einfach nicht gut fotografieren. 

Wer bis hierhin durchgehalten hat, dem sei gedankt, war doch diesmal eine echte Bilderflut.


Kosten: ca. 15 €
Arbeitsaufwand: 8 Stunden
Verlinkt beim creadienstag

Dienstag, 12. Juni 2018

Mein "Weihnachtskleid" sommertauglich

Den Schnitt von Burdastyle habe ich bereits zum Nähen meines letzten Weihnachtkleides verwendet. An diesem hatte ich ja viel verändert. Wer das nochmal nachlesen möchte, kann das hier  und hier tun. Nun sollte noch eine Variante her, die genau wie das Original war - eben für den Sommer.


Gewählt habe ich den Dahlia Crash von zuleeg, ein Leinen-Viskose-Gemisch, der zwar eine tolle Qualität hat, aber doch eher steif ist und für dieses Kleid nicht die beste Wahl war. Auch finde ich diesmal das Kleid ein wenig zu eng um den Po rum. Obenherum trage ich immer noch eine 36, am Po aber eine 38 und das merkt man bei dem Schnitt.



Diesmal habe ich auch die vorgesehen Taschen eingearbeitet und abgesteppt, wie in der Anleitung beschrieben. Die Taschen sind allerdings sehr klein, seine Hände versenken kann man nicht, und das Kleid wird dann ja noch enger ;-), die sind also eher für ein Taschentuch oder so.


Ansonsten bin ich zufrieden und an heißen Tagen trägt sich die Qualität super. Und schnell genäht ist es außerdem.

Schnitt: Modell 111 aus der Burdastyle Mai 2011
Stoff: Dahlia Crash von zuleeg
Kosten: 27 €
Arbeitsaufwand: 5 h
Verlinkt beim Creadienstag

Mittwoch, 6. Juni 2018

Kreppshirt mit Ärmelriegeln

Letzte Woche habe ich Euch ja schon mit Bilder aus meinem Thailand-Urlaub beglückt. Auch die Fotos zum heute vorgestellten Shirt sind dort entstanden und zwar direkt an "unserem" Strand, an dem wir so gut wie allein waren. Neben bzw. hinter mir seht ihr die offenen Esshütten, die aus Holz- und Bambusstäben gebaut sind und vor Regen schützen. Man isst oft auf dem Boden mit gekreuzten Beinen. Alles ist einfach gehalten, aber für mich war es dennoch das Paradies.


Aber nun zu meinem Shirt, welches mich beim Nähen zur Weißglut getrieben hat. Und wäre der Stoff nicht recht teuer gewesen, so hätte ich wahrscheinlich das Projekt in die Tonne getreten. Es fing bereits beim aufgenähten Band an, denn ich habe einfach nichts Passendes gefunden. Am Ende habe ich das Band selbst gefertigt und aufgenäht. Und es gibt einfach so Projekte, da flutscht gar nichts. Hinterher weiß man eigentlich gar nicht so genau, woran es lag, weil sooo schwer war das Shirt eigentlich nicht zu nähen. Aber die Nähte wollten einfach nicht gerade werden, der Beleg war ungleichmäßig genäht und der Krepp-Viskose flutschte nur so unter der Maschine weg. Ich wurde und wurde nicht fertig, ärgerte mich hier über eine Kleinigkeit und dort über was Größeres und der Urlaub rückte immer näher.


Wie ihr seht, habe ich mich durchgekämpft und inzwischen trage ich es echt gerne, auch wenn es nicht perfekt ist. Der Stoff stammt von Atelier Brunette und ich hab ihn bei Lara von 1000stoff gekauft. Der Schnitt ist aus der Februar-Ausgabe der Burdastyle.

Demnächst zeige ich noch ein Kleid aus meiner Urlaubsgarderobe. Bis dahin stöbere ich im Me Made Mittwoch, der ja leider nur noch einmal im Monat stattfindet.

Schnitt: Kurzarmbluse Model 108B aus 02/2018 der Burdastyle
Stoff: Viskose-Crêpe von Atelier Brunette über 1000stoff (dort nicht im Online-Shop)
Kosten: ca. 30 €
Arbeitsaufwand: 8,5 Stunden (inkl. Schnitterstellung)
Verlinkt beim Me Made Mittwoch

Dienstag, 5. Juni 2018

Fünf Fragen am Fünften im Juni

Auch im Juni gibt es wieder die 5 Fragen am Fünften von Luzia Pimpinella, die ich gern versuche, zu beantworten.

1.   Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?
Schwere Frage. Im Laufe meines Lebens habe ich öfter mal überlegt, ins Ausland zu ziehen. Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass ich echt gern da wohne, wo ich wohne und dass ich Deutschland als Heimat betrachte und all die Vorteile, die dieses Land mir bietet, sehr zu schätzen weiß. Wenn ich dennoch gehen müsste, würde ich wohl ein Land mit Sonne und Meer wählen. Südafrika hat mich stark beeindruckt, habe aber das Gefühl, dort nicht am rechten Fleck zu sein, hat das Land doch immer noch zu tragen an den Folgen der Apartheid.
Auch Thailand hat mir gefallen und ich weiß jetzt, dass es sich hier gut leben lässt, auch oder gerade für Deutsche. Aber am Ende würde ich vielleicht doch eher ein europäischen Land wählen, Frankreich vielleicht.

2.   Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?
Oh, ich bin ein klassischer Krimi-Gucker. Ich finde das selbst schon inflationär, was da so im Fernsehen läuft, aber wenn er gut gemacht ist, kann mich ein Krimi immer wieder fesseln. Aber auch Indie-Produktionen oder gesellschaftskritische Filme gucke ich gerne. Ich sage nur: ARTE. Und ab und an darf es auch ein Blockbuster sein, der muss aber schon intelligent gemacht sein wie bspw. "Die üblichen Verdächtigen" oder "Inception", die beide in die Thriller-Kategorie fallen, die ja vom Krimi nicht so weit entfernt sind.
Ausschalten kann ich inzwischen gut, wenn mir ein Film nicht zusagt. Man kann genug andere Dinge tun oder anschauen und muss sich nicht mit schlechten Filmen rumplagen.

3.   Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?
Die Frage knüpft ja irgendwie an eine Frage aus dem April an. Wenn ich singe, dann meist im Auto und dann kann es auch vorkommen, dass jemand neben mir sitzt. Mein letztes Mal kann ich zwar nicht genau datieren, aber das war mit Sicherheit mit meinem jüngeren Sohn im Auto, vermutlich zu Linkin Park ;-).

4.   Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?
Diese Frage ist für mich die schwerste in diesem Monat. Eigentlich habe ich für alles eine Erklärung, ich versuche also aus den Rätseln Antworten werden zu lassen. Aber vielleicht ist an Männern mir ihr männliches Selbstverständnis oft noch rätselhaft. Oft habe ich das Gefühl, dass die Männer sich nicht wirklich auf die Emanzipation und Gleichberechtigung eingestellt haben. Auch wenn sie sich noch so sehr bemühen, kommt hier und da dann doch die alte Mentalität des Jägers und Versorgers durch. Wodurch leider nicht allzu selten Beziehungskonflikte entstehen. Schade eigentlich!

5.   Was liegt auf deinem Nachtisch herum?
Auf meinem Nachttisch liegt immer ein Buch. Im Moment ist es "Passagier 23" von Sebastian Fitzek, auch hier wieder ein Thriller (siehe Punkt 2). Ansonsten steht eigentlich immer Erkältungsbalsam rum (obwohl ich den total selten benutze) und eine Packung Taschentücher. Also recht überschaubar würd ich sagen.
*Fotos stammen aus dem besagten Thailand-Urlaub dieses Jahr, alle mit Huawei P10 gemacht, nicht nachbearbeitet (außer Foto 1).

Dienstag, 29. Mai 2018

Frau Selma - urlaubsreif

In meinem Blog war es eine Weile still. Das lag aber nicht daran, dass ich untätig war. Ich habe vielmehr die Zeit zum Nähen und dann zum Urlaub machen genutzt. Es mussten nämlich noch Klamotten mit auf die Reise, die adäquat für die Temperaturen meines Urlaubsziels waren. Es ging nach Thailand und die Bilder sind auch dort entstanden.


Als Erstes möchte ich Euch meine erste Frau Selma zeigen, ein schlichtes Kleid von fritzi schnittreif, welches erst in der Rückenansicht seine Raffinesse zeigt. Wer mir hier schon länger folgt, weiß, dass ich einige rückenfreie Teile bereits in meinem Schrank habe.


Als Material habe ich den wunderbaren Baumwollstoff mit Lycra-Anteil "Perlenschimmer" von zuleeg verwendet, der einfach ideal für das Kleid ist.

Leider ist Frau Selma auf den Bildern etwas zerknittert durch die Reise im Koffer, aber ich mag es so oder so. Ein tolles Teil, das alles mitmacht, schlicht und edel und eben sommer- und urlaubstauglich. Und super fix genäht. Beim nächsten Mal würde ich aber eher die aufwändigere Variante der Ausschnittversäuberung wählen und nicht nur schmal säumen (beides wird im ebook beschrieben), das sieht bestimmt besser aus.


Schnitt: Frau Selma

Stoff: "Perlenschimmer" von zuleeg
Kosten:16 €
Arbeitsaufwand: 3 Stunden inkl. Schnitterstellung
Verlinkt beim Creadienstag

*Beitrag enthält Werbung und Links zu Drittanbietern, davon sind einige Bestandteil eines Affiliate-Programms.

Samstag, 5. Mai 2018

Fünf Fragen am Fünften - die Maikollektion

Schon wieder ist ein Monat rum und Zeit für die Fünf Fragen am Fünften von Luzia Pimpinella. Und diese werden immer skurriler. Da ich wieder einmal erst spät mich mit den aktuellen Fragen beschäftigt habe und aktuell echt in Zeitnot bin, fällt die Beantwortung heute recht kurz und knackig aus. Dennoch geben sie wieder ein wenig Einblick in mein ICH. Viel Spaß beim Lesen!
1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?
Oh NEIN - ganz klar. Und was heißt schon "sensationelles Aussehen". Ich bin nicht unzufrieden mit mir, zumindest im Großen und Ganzen. Ich bin keine Schönheit, dafür aber interessant und weiß das zu unterstreichen. Das finde ich viel wichtiger, oder? Na klar könnte inzwischen die ein oder andere Falte weniger da sein und der Bauch flacher, die Oberschenkel straffer - aber für mein Alter (Mitte 40) - kann ich doch recht zufrieden sein, finde ich. Und Grips im Kopf zu haben, hat noch nie geschadet. ... Obwohl: wer kennt nicht den Spruch: "Wirklich glücklich sind nur die ganz dummen Leute". Es gibt Tage, da wünsche ich mir das auch (siehe Frage ganz unten).

2.  Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?
Daran kann ich mich leider wirklich nicht erinnern. Da ich ein Langschläfer bin, kommt es nicht sehr häufig vor, dass ich vor Sonnenaufgang wach bin - zumindest im Sommer. Im Winter bin ich dann wohl eher mit arbeiten beschäftigt, wenn die Sonne aufgeht. Vielleicht kommt es ja im kommenden Urlaub zu diesem Vergnügen - wer weiß, was Jetlag so alles möglich macht.

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen? 
Davon habe ich inzwischen ja einige erlebt und ich muss zugeben, an allzu viele kann ich mich nicht erinnern. In den letzten Jahren feiere ich meine Geburtstage nicht mehr, gehe höchstens mit meinen Lieben Essen. So ein richtiger Geburtstags-Party-Mensch war ich eigentlich nie.
Aber vor drei Jahren hatte ich einen absoluten Schnapszahl-Geburtstag. Ich wurde am 4.4. 44 Jahre alt und das wollte ich dann doch mal zum Anlass nehmen, was Besonderes zu machen. An diesem Tag habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt und bin nach Südafrika geflogen. Der Tag selbst war zwar nur mit der Reise ausgefüllt (und überraschenderweise einem Glas Sekt von der Lufthansa), dennoch blieb mir das fest im Gedächtnis und ich hoffe, auch noch lange.

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?
Das kann ich gar nicht so genau sagen, denn oft mag ich Menschen erst auf den zweiten oder dritten Blick. Vielleicht ist es ein Lächeln, das man mir gibt. In jedem Fall sollte demjenigen jegliche Arroganz fehlen - das bringt mich schnell auf die Palme. Sympathisch sind mir in jedem Fall Menschen, die aus der Reihe tanzen, das kann auf ganz unterschiedliche Weise sein - optisch, von den Denkweisen her oder die einfach nur Widerspruch provozieren. Das finde ich grundsätzlich gut, aber das entpuppt sich eben oft erst mit der Zeit.
5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

Erstmal ein Glas Rotwein - ganz wichtig. Letztens hab ich mal einen Spruch gesehen, der lautete:
Wie war Dein Tag? - Frag nicht und reich mir lieber die Flasche Rotwein.
Das passt irgendwie zu mir. Auch können mich eine Runde Yoga oder ein Vollbad gut entspannen. Manchmal muss es aber auch die Runde mit dem Hund sein, einfach laufen, damit man den Kopf frei kriegt. Und oft geht auch gar nichts, da muss die Wut über den Tag einfach mal gären, dann hilft nur noch Schokolade.

*Bilder aus dem benannten Südafrika-Urlaub, teilweise Copyright von @fotodesign-haraldfrantz.de