Follow me

  

Dienstag, 14. Mai 2019

Buchvorstellung: Annette Danielsen - Stricken wie in 1001 Nacht

128 S., LV-Buch, 22 €

(enthält Affiliate-Links)


Zum Auftakt des Sommerjäckchen-Knit-Alongs habe ich Euch ja bereit kurz dieses Buch vorgestellt, welches ich als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Ich lasse mir inzwischen selten noch Bücher zum Rezensieren zuschicken aus Mangel an Blogzeit, dieses hier klang aber zu verlockend, als daran vorbeizugehen.

"Stricken wie in 1001 Nacht" versprechen die 17 orientalisch inspirierten Strickmodelle. Nun ja, das weckt Erwartungen und vielleicht bei jedem ein wenig andere. Ich für meinen Teil dachte eigentlich an kunterbunte Farben und orientalische Muster. Ich bin ein wenig enttäuscht worden.

Herrschen doch eher erdige Farben in dem Buch vor. Und auch die Muster hätte ich ohne die Angabe der Inspirationsquelle eher unter normale Muster gepackt. Aber vielleicht mögen das andere Leser und begeisterte Stricker anders sehen.


Ich habe Euch mal meine drei Lieblingsmodelle mitgebracht und zeige auch, wo der orientalische Bezug liegt. Das längere Cardigan-Modell mit dem Namen "Stadtmauer" erinnert an die Löcher in der 16 km langen Stadtmauer rund um die Medina in Marrakesch.


Sieht man den Vergleich, passt dies schon - sandfarben und winzige Löcher in den Ärmeln und im oberen Rückenbereich machen das Modell zu einem Hingucker. Ich selbst würde es aber lieber in einer knalligen Farbe nachstricken. Aber das ist halt eher mein Geschmack.

Zu jedem Modell gibt es Materialempfehlungen, allerdings ohne Angabe der Lauflänge. Die Stadtmauer wird von oben nach unten gestrickt, andere Modelle umgekehrt oder in Runden.Die Ärmel werden hier eingesetzt.


"Die Schrift an der Wand" ist ein dunkel-beige-farbener Pullover mit einem Wellenmuster - schlicht, aber schön, wie ich finde. Inspiriert wurde er von Zeichen auf einer Wand, was "Habib" und übersetzt so viel wie "Geliebte heißt.


Der Pullover wird von oben nach unten mit einer Rundpasse gestrickt. Der Ausschnitt wird mit verkürzten Reihen geformt.

Modell "Fez" wurde von gehäkelten Mützen auf den Märkten in Marrakesch inspiriert, die teilweise ähnliche Muster aufweisen.


"Fez" wird von unten nach oben gestrickt, die Ärmel separat und dann für die Rundpasse miteinander verbunden und nach oben zusammen zu Ende gestrickt. Interessanterweise werden hier Belege gearbeitet, die am Ende nach links umgenäht werden. Das kannte ich bisher noch gar nicht.

Es gibt also verschiedene Versionen, wie die Modelle gearbeitet werden. Es erfordert immer wieder ein neu denken und man muss die Anleitungen schon genau lesen. Ganz am Ende gibt es selbstverständlich ein Abkürzungsverzeichnis für die Strickanleitungen.

Insgesamt ist das Buch durchgängig stimmig designt. Die Farben der Modelle und der Fotos aus dem Orient sind gut aufeinander abgestimmt und auch die Models sind gut gewählt. Ich hätte mir noch ein wenig mehr Auswahl bei der passenden Wolle gewünscht. Ich selbst tue mich immer schwer, vergleichbare Wolle zu finden. Wer umrechnen kann, ist klar im Vorteil.

Und außer meiner völlig anderen Erwartungshaltung, die hier enttäuscht wurde, habe ich dennoch ein paar hübsche Modelle gefunden, die ich nachstricken möchte.

Das Buch findet ihr auch bei Amazon, wenn ich Euer Interesse geweckt haben sollte.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Me Made Mittwoch - im Mai - gleich mit 4 neuen Teilen

Dieser Beitrag kann Werbung durch Verlinkung enthalten.

Der heutige Me Made Mittwoch ist ja etwas Besonderes, findet er doch diesen Monat gleich am ersten Tag des #memademay2019 statt, an dem ich auch wieder teilnehme. Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere auf meinem Insta-Account vorbei schauen würde.



Nun aber zu meinem heutigen Outfit. Ich zeige Euch gleich drei Teile, die in den letzten Wochen entstanden sind, die ich aber noch nicht verbloggt habe. Zusammen ergibt es ein schönes Ensemble und präsentiert sich gleich doppelt - äh vierfach - so gut.


Auf den ersten Bildern seht ihr den Rock "Kate" aus Ausgabe 3 der La Maison Victor letzten Jahres. Genäht habe ich ihn aus dem wundervollen tomatenroten waffelartigen Stoff von Juni Design, der inzwischen ausverkauft ist.


Dazu trage ich ein Burdastyle-Blusenshirt aus schwarzem Tencel, der von Mira Rostock stammt. Es ist mein erster vernähter Tencel und ich bin schon ziemlich verliebt in das Material, so schön fließend, blickdicht und für so viele Dinge geeignet. Auch Hosen kann ich mir für den Sommer wunderbar daraus vorstellen. Tencel vernäht sich auch super leicht und ohne zu zicken, wie man es oft mit flutschiger Viskose hat. Alles kein Problem bei diesem Material.


Der Blusenschnitt zeichnet sich durch angeschnittene Ärmel und die Falten im Vorderteil aus und ist ganz fix fertig. Ich hatte ihn bereits vor Jahren aus Popeline genäht und mag beide Varianten gern, obwohl ich beim ersten die Falten falsch gelegt hatte. Diese hier ist eleganter.

Meine neue Tasche passt hervorragend zum eleganten Ensemble, wie ich finde. Es ist die Delaribag#4 in der großen Variante.


Auch diese ließ sich ohne Probleme umsetzen. Da ich nicht das ebook hatte, sondern nur die kostenlose Version ohne Beschreibung vom Live-Sewalong bei einfach-nähen, habe ich mich ans Video gehalten, das Nine dazu eröffentlich hat. Hat super funktioniert, auch wenn ich das Video gaaanz oft anhalten musste ;-).


Da der Stoff vom Rock noch reichlich Reste hergab und ich den viel zu schade zum Wegschmeißen fand, habe ich mir von einem alten Tanktop den Schnitt abgenommen und daraus meine Version genäht. Allerdings hat der Stoff nur wenig Stretchanteil und ist kein richtiger Jersey, so dass das Top nun sehr eng sitzt und das An- und Ausziehen sich sehr schwierig gestaltet. Aber so als "Restposten" nicht zu verachten, oder? Die beiden Teile zusammen könnten glatt als Kleid durchgehen.


Von hinten ist es eher schlicht, aber da hab ich ja selbst was zu bieten ;-) . Die Details im Vorderteil des Rockes dagegen sind eher vorzeige würdig. Zum einen die eingelegten Falten...


... zum anderen ist der Rock vorn etwas länger als hinten. 

Puh... das war wieder eine Bilderflut heute, aber bei 4 Teilen ja auch kein Wunder. Ich freue mich auf den Me Made Mai, aber erstmal gehe ich heute den Feiertag genießen und abends die anderen Beiträge des MMM durchstöbern.


Ach ja - und der Rock ist Nummer 4 meiner selbstgewählten Challenge #12schnitteausdemarchiv. Wer mehr dazu wissen will, liest hier (weiter unten) nochmal nach.

Rock
Schnitt: Kate / La Maison Victor 3/2018
Stoff: Waffelstoff von Juni Design
Kosten: ca. 33 €
Arbeitsaufwand: 4:45 h

Shirt
Schnitt: selbst gemacht
Stoff und Kosten siehe oben, d.h. die Kosten des Shirts sind in den Rockkosten enthalten
Arbeitswaufwand: 2 h

Bluse
Schnitt: Blusenshirt Modell 106 aus der Burdastyle 04/2013
Stoff: Tencel von Mira Rostock
Kosten: ca. 25 €
Arbeitsaufwand (ohne Schnitterstellung): 3 h

Tasche
Schnitt: Delaribag#4
Stoff: Kunstleder Vintage hellbraun und Zubehör von Snaply, Futter aus dem Bestand
Kosten: ca. 32 €
Arbeitsaufwand: 3 h
Verlinkt beim MMM, Du für Dich am Donnerstag

Donnerstag, 28. März 2019

Frühlingsmantel aus Jeansstoff

Ich bin endlich in den Frühling gestartet - zumindest mit der Produktion meiner Garderobe. Der Mantel ist ein bereits länger geplantes Projekt.


Zuerst war nämlich der Stoff da: ein sehr elastischer Jeansstoff aus dem Überraschungspaket von Aktivstoffe. Davon wurden 2,40 geliefert - zuviel für eine Hose, Reste wollte ich nicht haben. So begann die Suche nach passenden Schnitten.


Fündig wurde ich bei Merchant & Mills (über Juni-Design). Den Schnitt "The Strand" fand ich von Anfang an Klasse, war mir aber nicht ganz sicher, ob der Stoff wirklich das richtige ist. Der hohe Stretchanteil ist auch nicht optimal, da der Mantel mit Haken und Ösen geschlossen wird und der Stoff an dieser Stelle verziehen kann. Ich habe eine 10 genäht, die passt auch, aber der Mantel sitzt eben obenrum sehr körpernah. Etwas Dickeres sollte man nicht drunter ziehen. Auch habe ich den Beleg an den Stellen, an denen die Haken und Ösen sitzen noch mit Blindstichen festgenäht, so guckt der Beleg beim Schließen nicht mehr raus.


Ansonsten war das Nähen eigentlich nicht schwer. Ab und an hatte ich etwas Mühe mit der Übersetzung und die Haken und Ösen musste ich mehrmals neu ansetzen bis die optimale Passform erreicht war.


Der Schnitt verlang einiges an Handarbeit, das hält natürlich bei der Fertigstellung auch auf, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich. Leider ist es noch nicht warm genug, um The Strand anzuziehen, aber mir ist hier ein gut kombinierbares Kleidungsstück ganz in meinem Stil gelungen. Ein Basicteil sozusagen, was gut in meine Capsule Warderobe bzw. ins Thema vernetzte Garderobe passt.


Schnitt: The Strand von Merchant and Mills
Stoff: Elastikjeans von Aktivstoffe
Kosten: ca. 35 €
Arbeitsaufwand: 12,5 h
Verlinkt beim Sewlala und Du für Dich am Donnerstag sowie Me Made Mittwoch

Montag, 25. März 2019

Milliblus Bauchtasche

Ich habe ja schon angekündigt, dass ich im Taschenfieber bin. Die Bauchtasche von Milliblus - eine kostenlose Anleitung - hatte es mir sofort angetan und natürlich musste ich sie gleich nacharbeiten.


Silbernes Kunstleder von snaply.de geordert, Futterstoff, Schieber und Steckschnallen waren noch im Bestand und los gings. Das Täschchen war nicht schwer zu nähen, auch wenn ich zwischendrin mal wieder Verständnisschwierigkeiten mit der Anleitung hatte. Ich stelle immer wieder Probleme bei mir fest und dass ich ein ganz schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen habe. Das erschwert mir das Nähen des Öfteren.

Ich hätte gern noch silberne Schieber und Steckschnalle, die gab es aber nicht in der Breite bei snaply. Wenn mir bei Gelegenheit die mal unterkommen, werden sie getauscht.

Die Tasche kann man gut zum Kleid, zu meinem neuen Mantel oder auch zu Jeans tragen. Und zwar immer dann, wenn man die Hände frei haben will. Zum Einsatz kommt sie wohl nächstes Woche, da bin ich zu einer großen Geburtstagsparty eingeladen, dafür ist solch eine Bauchtasche doch ideal.

Schnittmuster: Bauchtasche von Milliblus
Material: Kunstleder silber von snaply.de
Kosten: ca. 8 €
Arbeitsaufwand: 3,5 h
Verlinkt beim Creadienstag

Sonntag, 24. März 2019

SJKA 2019 - Ich bin dabei

Der Me Made Mittwoch-Bloghttps://memademittwoch.blogspot.com/2019/03/sommerjackchen-knit-along-los-gehts.html ruft auch dieses Jahr wieder zum Stricken für Jäckchen auf. Und da wir dieses Jahr etwas spät dran sind, werden es Sommer- statt den üblichen Frühjahrsjäckchen.

Mich juckt es ja schon seit einiger Zeit in den Strickfingern. Aber irgendwie hat mir der Antrieb, die richtige Wolle, die richtige Anleitung - naja, irgendwie alles gefehlt. Deshalb nehme ich gern das gemeinsame Stricken zum Anlass, mich nun endlich aufzuraffen.

Thema zum Einstieg ist:

 Hurra, ich habe bereits Wolle und Pläne und weiß genau was es werden soll!  
Ich hab' schon angefangen und kann euch schon was zeigen.  
Keine Ahnung was, aber ich bin dabei und schau mich heute noch in Ruhe um.
Für mich trifft eher letzteres zu. Ich hab noch keine Wolle und auch noch keinen konkreten Plan, aber mehrere Ideen, die ich Euch heute zeigen will. Vielleicht helft ihr mir dann bei der Entscheidungsfindung. Auf jeden Fall möchte ich ein Baumwollgarn verstricken, gern in einer Viskose- oder Leinenmischung, aber keine Wolle. Ich habe vier Modelle zur Auswahl:


Quelle: ravelry.com


Als Garn käme das Woll Butt Schulgarn in grau in Frage

Quelle:buttinette.de


Quelle:ravelry.com


Hierfür eignet sich die Online Wolle Linea 389 Cella  in einem hellgrau-silbernen Ton

Quelle: fuchserlei.de


Quelle:freundin.de

Originalwolle ist Lana Grossa Organico

Quelle:filati.cc

Und dann habe ich ein neues Strickbuch zur Rezension bekommen:


Quelle:Amazon
Daraus gefällt mir am ehesten dieses Modell namens "Stadtmauer"


Wolle könnte Drops Cotton Light - eine BW-Polyester-Mischung oder Drops Muskat sein. Oder in Signalgelb gefällt mir die Wakame von Lana Grossa auch sehr gut (BW/Viskose):



Vom Stil her gefällt mir der Big Love Cardigan eigentlich am Besten. Der sieht auch nicht so schwer zu stricken aus. Das letzte Modell würde sich anbieten, dann hätte ich ordentlich Material zum rezensieren und muss keine Anleitung kaufen.

Welcher gefällt Euch am Besten? Ich bin gespannt auf Eure Meinungen und hoffe, sie helfen mir bei der Entscheidung weiter.









Mittwoch, 6. März 2019

Schon wieder eine Hose oder ich liebe den Boyfriend-Style



Dank dem Hosen-Sewalong von Kreamino bin ich nicht nur im Taschenfieber (siehe vorhergehenden Post), sondern auch im Hosenfieber. Die Cordhose war schon im Entstehen, als Dominique der Meinung war #neuehosenbrauchtdasland. Bei mir passte das hervorragend, denn meine heutige Hose hatte ich schon in Planung und Stoff und Schnitt für zwei weitere Hosen liegen in der Pipeline.



Heute möchte ich Euch Mikkaela vorstellen, einen Schnitt aus dem Hause Schnittgeflüster. Schon lange folge ich Dani, da mir doch einige ihrer Oversize-Schnitte gut gefallen, aber bisher gab es irgendwie keinen Anlass. Deshalb freue ich mich umso mehr, die Boyfriend-Hose umgesetzt zu haben.


Aus den Erfahrungen mit anderen Hosenschnitten schneide ich nur noch die Größe 36 zu, obwohl ich kauftechnisch eine 38 tragen würde. Und selbst die 36 war mir hier wieder etwas zu groß. Vielleicht habe ich auch zu ungenau zugeschnitten. Da die Hose sowieso über einen Gummizug verfügt, ist das nicht ganz so schlimm gewesen, ich habe es rechtzeitig bemerkt und an allen Nähten jeweils 1 cm weggenommen.



Immer noch ist die Hose sehr locker, auch mit Gummizug. Ich wollte es aber nicht übertreiben, da es sonst zu viele ungewollte Falten in der Hose gibt. All dieser Dinge zum Trotz werde ich diese Hose sehr oft tragen, das weiß ich jetzt schon. Ich mag einfach diesen Stil der Hose und der super angenehm zu tragende Stoff tut sein übriges. Es ist von zuleeg die Bio-Baumwolle Organic Herbstaster, eine Traumfarbe! Der Stoff ist sooo weich und fällt toll und hat durch die Köperbindung eine wunderschöne Optik - hach, ich bin verliebt in diesen Stoff! Er lag hier lange und wartete auf Bestimmung, aber jetzt hat sich das Perfact Match gefunden.


Die Hose hat vorn einen Fake-Hosenreißverschluss und hinten Fake-Taschen oder besser gesagt nur der Eingriff ist aufgenäht. Das macht das Nähen der Hose einfacher, aber man sieht es auch, wie ich finde. Wenn ich den Schnitt irgendwann nochmal nähe, würde ich das alles eher weglassen und die Beine unten schmaler machen. Nicht, weil mir das so nicht gefällt, sondern weil der Schnitt dann ganz anders aussehen wird. Und das ist doch das tolle am Nähen, man kann durch einfache Anpassungen oder Weglassen eine ganz neue Optik zaubern.



Ich danke Dominique für den Anstubser und ich freue mich immer, wenn man bei solchen Sewalongs (diesmal nur auf Instagram) so viele Inspirationen bekommt.

Und ein letztes Wort zu den Bilder, die gestern in aller Eile geschossen wurden: es gab wie immer keine Zeit, auch nicht, um die Haare "schön" zu machen. Aber der Hund wollte mal wieder aufs Foto und wir hatten viel Spaß wie man sieht ;-)!

Schnitt: Mikkaela von Schnittgeflüster
Stoff: Organic Herbstaster von zuleeg
Kosten: 35 €
Arbeitsaufwand: 7,5 h
Verlinkt beim Me Made Mittwoch

Dienstag, 5. März 2019

Neu entdeckte Taschenliebe



Irgendwie bin ich durch die ganzen Sew-Alongs (an denen ich nicht teilgenommen habe) auf Instagram wieder auf meine alte Taschenliebe verfallen. Schon vor längerer Zeit entdeckte ich die kostenlose Anleitung von Seemannsgarn zu ihrer kombinierten Rucksacktasche. Und obwohl ich so gar kein Rucksackmensch bin, war ich sofort verliebt. Die musste ich einfach haben, vielleicht lags auch an der Farbe, die mich immer wieder anfixt.



Den Stoff hatte ich schon vor einiger Zeit bei Juni-Design gekauft, zum Nähen kam ich aber erst jetzt. Es handelt sich um den Dry Oilskin in Cumin, der sich hervorragend für Taschen eignet. Das Futter habe ich bei Snaply gekauft und die Farbe passt einfach perfekt. Es ist ein stabiler Canvas.



Die Reißverschlüsse liegen hier schon ewig rum, die hab ich mal von einem alten Camel-Rucksack abgetrennt, die waren mir zu schade für den Müll und haben nun eine neue tolle Einsatzmöglichkeit bekommen.




Ich habe der Tasche noch zwei Innentaschen zukommen lassen. Zum einen ist es eine ebenfalls vom besagten Camel-Rucksack stammende fertige Innentaschen, die ich nur oben mit einer Naht befestigt habe. Auf der anderen Seite ist es eine doppelte offene Tasche aus dem Canvas, in der ich Handy und ähnliches unterbringen kann.




Für die Henkel habe ich Lederriemen gekauft, allerdings sind mir diese mit 1 cm zu schmal, da habe ich mich beim Kauf vertan.



Grundsätzlich bin ich mit der Anleitung gut zurecht gekommen. Allerdings ist die Konstruktion der Henkel nicht durchdacht. Fixiert man diese, kann man das Ganze eigentlich nicht mehr als Rucksack tragen, da die Riemen dann zu eng sind. Lässt man sie los, wie in der Anleitung geplant, geben sie nicht stabil halt, wenn man die Tasche über der Schulter trägt.



Mich hat es irgendwann so genervt, dass ich den Henkel nun doch fixiert habe. Im Sommer oder mit dünner Kleidung reichen die beiden Träger dann noch für die Rucksackfunktion. Da ich eh nicht so auf Rucksäcke stehe (seihe oben),  ist es für mich nicht ganz so schlimm. Dennoch ein wenig ärgerlich bei dem doch sehr teuren Stoff.



Im Moment trage ich die Tasche dauernd, aber es sind noch andere Modelle geplant. Es kommt jetzt mehr Abwechslung ins Taschen tragen.

Und wie gefällt sie Euch?

Modell: Rucksacktasche von Seemannsgarn 
Stoff: Dry Oilskin von Juni-Design
Kosten: ca. 38 €
Arbeitsaufwand: 6 Stunden
Verlinkt beim Creadienstag