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Dienstag, 15. Januar 2019

Mal wieder was Gestricktes...

... und zwar in einer meiner Lieblingsfarben: senf.



Als www.stoffe.de vor Weihnachten einen Sale anbot, habe ich zugeschlagen und unter anderem die Merino Extrafine von Schachenmayer gekauft. Eine tolle, weiche Wolle, die sich gut verarbeiten lässt.


Ich bin ja leider nicht die begabteste Strickerin unter der Sonne. Meine Ergebnisse sind immer recht ungleichmäßig. Ich bewundere ja andere Strickerinnen, die ein ebenmäßiges Strickbild hinbekommen. Das lerne ich in diesem Leben wohl nicht mehr.


Aber egal. Für die Mütze reicht es. Die Anleitung ist aus einer alten Brigitte, keine Ahnung, aus welchem Jahr. Es müsste diese hier sein (folge dem Link). Sie ist echt einfach zu stricken, erst ein Bündchenmuster, dann Halbpatent. Ich selbst musste aber erstmal wieder ins Stricken reinfinden und habe ewig gebraucht, vor allem auch, da ich eine andere Wolle als angegeben genutzt habe. Bis ich die richtige Maschenzahl auf der Nadel hatte, verging ein wenig Zeit.



Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und die Mütze ist schon gut im Einsatz.


Heute verlinkt beim Creadienstag.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Poncho deluxe


An diesem Schnitt von Pruella kam ich mal wieder nicht vorbei. Und erst recht, da es ein Freebook ist. Es ist doch genial, wenn man nur ein wenig Stoff und 2 Stunden Zeit braucht und dann ein fertiges Teil in der Hand hat. 


Naja, eigentlich war angegeben, man braucht nur 45 Minuten. Aber ich bin da irgendwie langsamer als andere. Ich brauchte soviel Zeit schon, um den Stoff so zu drapieren und glattzustreichen, dass hinterher auch alles passt. Ich habe es mir mit den eingewebten (oder besser gesagt eingestrickten) Streifen meines Stoffes auch nicht gerade einfach gemacht.


Aber das Projekt war genau das richtige für ein paar Stunden zwischen Feiertagen und Neujahr, in denen man mal Abstand von der geballten Familienladung braucht.


Nicht ganz so glücklich bin ich mit den Ärmeln, die sind bei mir doch sehr weit geworden und rutschen dadurch gern übers Handgelenk. Vielleicht ändere ich das nochmal. 

Anfangs war ich mir nicht sicher, ob der Stoff der richtige dafür ist, aber er trägt sich wunderbar und fällt gut und die Streifen haben was. So schnell kann man ein witziges neues Oberteil im Schrank haben, was Besonderes und ich fühle mich damit richtig gut angezogen.


Schnitt: Poncho deluxe
Stoff: Rippenstrick von www.stoffe.de (leider nicht mehr vorrätig)
Kosten: ca. 15 €
Arbeitsaufwand: 2 h
Verlinkt bei: Sewlala

Dienstag, 8. Januar 2019

Männer brauchen auch mal Mode

Dieses Projekt hat mich einige Wochen begleitet. Als gewünschtes Weihnachtsgeschenk sollte es natürlich besonders ordentlich werden. In die Materialauswahl wurde der beschenkte Herr selbstverständlich einbezogen.


Genäht wurde die Cabanjacke, Modell 128, aus der Burdastyle 10/2018. Ich habe keine Änderungen vorgenommen. Einzig das Futter ist dicker ausgefallen, als im Original vorgesehen. Ich hatte etwas Angst, dass die Jacke dann zu eng werden würde, aber da ich eh die etwas größere Konfektionsgröße gewählt hatte, war das kein Problem.

Die Jacke ist dadurch extrem warm und ist eher für Temperaturen um den Gefrierpunkt und darunter geeignet. 


Der Steppstoff stammt von Aktivstoffe, der Wollstoff Gaby ebenfalls. Das ist eine Woll-Polyester-Kaschmir-Mischung, die leicht, aber durchaus warm ist und einen wirklich schönen weichen Griff hat. Ich habe den Stoff bereits zu einer Frau Ava vernäht.


Die Knöpfe haben einen rot-orangen Ton und stehen in einem schönen Kontrast zum marineblau. Wir haben sie bei Etsy (knopfLosBerlin) gefunden.


Zu den Details: die Jacke ist zweireihig, aber nur einreihig geschlossen, die linke Seite ist nur für die Optik. Hinten ist ein Schlitz eingearbeitet sowie ein Riegel. Dieser ist nicht aufgesetzt, sondern teilt die Jacke. 


Die Taschen sind eine Art Pattentasche und die Ärmel haben Riegel bekommen, die aber nicht verstellbar sind.


Der Mann ist es zufrieden und ich selbst habe auch fast nichts zu meckern an meinem Werk.  So soll es sein.


Schnitt: Modell 128 aus der burdastyle 10/2018
Stoffe: Wollstoff Gaby und Steppstoff Igor von aktivstoffe.de
Kosten: ca. 80 €
Arbeitsaufwand: keine Ahnung - ewig ;-)
Verlinkt bei: Creadienstag

Enthält Werbung aufgrund von Verlinkungen. Alles selbstgekauft!

Samstag, 5. Januar 2019

Fünf Fragen am Fünften ... geht auch 2019 weiter

Ich freue mich, dass auch 2019 die #fünffragenamfünften bei Luzia Pimpinella in eine neue Runde gehen. Da bin ich gern dabei und starte gleich mal durch.
1. Was wünschst du dir für 2019?
Das ist nicht einfach zu beantworten. Aber vielleicht kann ich das auf den Nenner "Weiterkommen" bringen. Ich habe seit Jahren das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Auch meine Krise 2017 hat mich da nicht richtig weitergebracht, auch wenn alles einmal richtig durchgerüttelt wurde. Beruflich trete ich auf der Stelle und trotz Fernstudium stehen die Aussichten nicht gut, was zu bewirken. Und privat fehlt mir einiges, was sich nicht so ohne weiteres ändern lässt.
Vielleicht wünsche ich mir vor allem Mut. Mut, andere Wege zu gehen, über den eigenen Schatten zu springen, sich von selbst auferlegten Zwängen zu befreien und prägende Eigenschaften ablegen zu können. Das klingt immer so einfach, ist aber eigentlich ein nicht enden wollender Kampf mit einem selbst.
2. Möchtest du im kommenden Jahr etwas Neues lernen? Was ist es?
Ich bin ja noch dabei. Das Fernstudium neigt sich dem Ende zu. Ich will es vor allem halbwegs erfolgreich abschließen. Das ist erstmal genug. Wenn sich etwas anderes Neues ergibt, habe ich nichts dagegen, aber geplant ist es nicht.
3. Wie persönlich ist deine Einrichtung und was ist dein liebstes Möbelstück?
Meine Einrichtung hat sich in den letzten Jahren etwas gewandelt. Sehr vieles ist immer noch vom Möbelschweden, also nicht so individuell und persönlich, aber in meinem Nähzimmer sieht es inzwischen schon ein wenig besser aus. Hier gibt es auch ein, eigentlich sogar zwei Lieblingsstücke, die auch hervorragend zueinander passen. Eine stehende Kommode und ein hängendes Regal mit vielen kleinen Schubladen für all die Nähutensilien, die man so braucht. Seht selbst:

Die Kommode habe ich mir mal gegönnt, hier noch ein besseres Bild vom Händler:
Quelle: Impressionen


4. Welche Blumen kaufst du am liebsten für dich selbst?
Am liebsten Tulpen. Ich freue mich schon auf den Frühling, wenn die Tulpen wieder meinen Esstisch schmücken. Sie können so unterschiedlich in den Farbstellungen sein, so dass es auch nie langweilig wird.
5. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Quelle: Astrowoche - Wunderweib

Oh ja - absolut. Ich bin Widder und das passt! Kämpferisch, idealistisch und dynamisch - bin ich. Widder lieben die Herausforderung und die Abwechslung und sind kreativ. Das gilt auch für die Liebe. Ich habe gerade nochmal nachgelesen: "Wer von einem ruhigen, harmonischen Zweieridyll träumt, sollte Widder lieber meiden." (Quelle: Astrowoche/Wunderweib) Davon können meine Männer wohl ein Lied singen. Es wird öfters dramatisch und impulsiv. Widder sind durchsetzungsstark und wissen, was sie wollen. Dafür ist der Widder aber verantwortungsbewußt und setzt sich für seine Lieben immer ein. All das stimmt.
Was mir manchmal fehlt (siehe Frage 1), ist der dem Widder zugeschriebene Mut und die Zielstrebigkeit. Auch ist eigentlich eine passende berufliche Herausforderung die des Gründers. Davon träume ich schon lange - aber mir fehlt eben: der Mut. Da kommt dann die familiäre Prägung der Sicherheit viel zu sehr ins Spiel.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Liebling 2018 und Pläne 2019

Auch 2018 war ein durchwachsenes Nähjahr. Meine Sommergarderobe ist mir fast durchweg gut gelungen und ich habe mir wirklich schöne Teile genäht. Anfang des Jahres sind auch einige tolle Pullover und Hosen entstanden. Jetzt am Ende war ich nicht immer so zufrieden mit den Ergebnissen. 

Vielleicht liegt das an meinem Perfektionismus, vielleicht aber auch an Anleitungen, die nicht durchdacht sind oder Größen, die nicht zu meinem Körper passen. Ich hoffe, in nächster Zeit wieder mehr Gelungenes zu produzieren. Mehr zu meinen Nähplänen findet ihr weiter unten.

Aber erst einmal zu meinem Liebling bzw. Lieblingen 2018, wozu heute der Me Made Mittwoch-Blog alljährlich aufruft. Nach dem Durchschauen all meiner Posts bin ich beim Kielo Wrap Dress in der Langarm-Variante aus Chevron-Jacquard hängen geblieben. 


Das macht echt was her, passt absolut zu mir und meinem Stil und ist dazu noch super bequem. Ich liebe es einfach! Wer mehr zur Entstehung erfahren möchte, liest es am Besten hier nochmal nach. Ich möchte eigentlich noch eine Sommervariante ohne Ärmel davon haben, mal schauen, ob das dieses Jahr was wird.


Ich möchte Euch aber noch zwei weitere genähte Teile zeigen. Mit Hosen aus eigener Produktion bin ich meist nicht so glücklich, umso mehr habe ich mich gefreut, dass ausgerechnet eine Jeans (meine erste) so perfekt sitzt. Ich bin nach wie vor sehr glücklich mit dieser Burda-Version, auch wenn ich inzwischen nicht mehr allzu häufig Jeans trage. Aber diese hier sitzt einfach super!


Und eine weitere Hose ist eines meiner 2018er-Lieblinge geworden: die Pump-it-up in einer von mir gepimpten Version. Sie passt super, ist bequem, hat das gewisse Etwas und ist so richtig MEINS. Sowas mag ich, wenn die selbstgenähten Klamotten zu mir gehören, meinen Look unterstreichen, einfach zu mir finden. Davon wünsche ich mir noch mehr für 2019.


Und so komme ich zu meinen Plänen. Ich habe mir für mich eine kleine Challenge ausgedacht. Ob ich die wirklich so durchziehe, bleibt abzuwarten. Mit Sicherheit kommen wieder viele andere Projekte dazuwischen, bei denen ich nicht widerstehen kann, sei es neue Schnitte oder Sew-Alongs, bei denen ich unbedingt dabei sein will. Allerdings möchte ich mich generell nicht mehr beim Nähen so sehr unter Druck setzen. Es kann nur gelingen, wenn Zeit und Muße vorhanden ist.

Da ich einige Burda-Ausgaben habe, aus denen ich noch gar nichts genäht habe, kam mir die Idee, aus all diesen Zeitschriften je Monat wenigstens ein Modell zu nähen. Auch gibt es unbearbeitete Ausgaben der La Maison Victor und zahlreiche Schnittlabels, die ich gespeichert, mich aber noch nicht rangetraut habe. Diese dürfen auch mit einfließen. Hier ein kleiner Ausblick:

Parka aus der Burda 01/2016
Rock Kate aus "La Maison Victor"
Vera Shirt von Pauline Alice
Le 800 von dp studio

Hoodie dress von Assembly Line

Einiges kann ich gar nicht zeigen, da die Burda-Zeitschriften so alt sind. Geplant ist jedenfalls noch mehr. Und auch für das Weihnachtskleid 2019 stehen viele Modelle zur Auswahl, aber da kann sich ja noch viel ändern.

Ich freue mich auf ein neues Nähjahr und bedanke mich von Herzen bei all den lieben Organisatorinnen des MMM. Es ist toll, wenn sich immer Menschen finden, die hierfür Zeit und Energie investieren. 

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Finale des Weihnachtskleid-Sewalongs

Ich hätte es ja nie für möglich gehalten, aber ich habe tatsächlich Hose und Bluse pünktlich zum Fest fertiggestellt und kann sie beide heute beim Finale des #wksa2018 präsentieren.

Die Fotos zu machen war allerdings wieder ein Drama: draußen regnete es, außerdem streikte eine Kamera und hat alles überbelichtet. Am Ende musste ich dann doch wieder ein paar per Selbstauslöser und teilweise mit Blitz nachschießen. Deswegen sehen die alle irgendwie unterschiedlich aus, aber ich hoffe, mein Outfit halbwegs eingefangen zu haben.



Die Bluse ist wie geplant Blouse Helsinki von Orageuse. Der Gesamteindruck gefällt mir sehr gut, aber das Nähen hat so gar keinen Spaß gemacht und mich in den Wahnsinn getrieben. An den Spitzen im Kragen liegt meines Erachtens im Schnitt bzw. in der Beschreibung ein Fehler vor und lässt sich so kaum nähen. Falls ich den Schnitt nochmal nähen sollte, würde ich das anders lösen.


Auch finde ich die Ärmel ein wenig kurz, wie man gut auf dem Bild oben sehen kann. 

Das Material - ein karminroter Krepp von stoffe.de - ist sehr gute Winterware. Etwas dicker, mit Viskoseanteil und er fällt sehr schön. Aber gerade die Dicke des Stoffes hat mir an den schwierigen Stellen Probleme bereitet.

Der Knotenteil hingegen war gar nicht schwer zu nähen, dafür gab es auch ein Anleitungsvideo, das mir geholfen hat.


Die Hose ist eine Burdahose aus der März-Ausgabe diesen Jahres. Als Stoff habe ich einen schwarzen Twill mit typischer Struktur und hohem Viskoseanteil gewählt, ebenfalls von stoffe.de. Der trägt sich super angenehm, scheint sich aber mit dem Tragen noch zu weiten.


Wie bei den vorherigen Treffer hier und hier bereits beschrieben, war mir die Hose zu weit und ich habe sie massiv enger gemacht. Jetzt rutscht sie mir zwar nicht mehr fast über die Hüften, aber so richtig in der Taille sitzt sie auch nicht.


Auch bei der Hose war der Stoff zu dick, die vorderen Einsätze sind nicht optimal gelungen. Mit beiden Teilen bin ich also nicht so zufrieden, wie ich mir das gewünscht hätte. So richtig kann ich die Schnitte also nicht empfehlen. Jedenfalls ist das nichts für nebenbei und auf die Schnelle. 


Man braucht schon Zeit und Muße, um das hinzukriegen. Dafür ist mein Outfit sehr bequem und feierlich zugleich. So, wie ich mir das gedacht habe. Für das nächste Jahr habe ich auch schon Pläne oder besser gesagt einige Ideen. Aber das zeige ich Euch dann nächstes Jahr.


Ich wünsche allen Mitstreitern und Mitlesern einen guten Start ins neue (Näh-)Jahr, viele Inspirationen, weiterhin so tolle, wertschätzende Kommentare aus der Community und vielleicht das ein oder andere Treffen in der realen Welt. Ich würde mich jedenfalls freuen!

Montag, 17. Dezember 2018

#WKSA18 - Zweiter Zwischenstand

Und schwups - schon der zweite Zwischenstand ist gefragt. Viel weiter bin ich noch nicht gekommen. Aber erstmal zu den heutigen Fragen:

- Fertig. Mit Kleid 1, 2 und 3. Jetzt kann ich noch ein Jäckchen stricken, eine passende Tasche nähen und die letzten Weihnachtskekse backen.
- Puh, ich habe die knifflige Stelle gemeistert und bin wahnsinnig stolz auf mich. Nie hätte ich das gedacht.
- Jetzt aber los. Die letzten Geschenke besorgen, das Weihnachtsmenü planen und natürlich noch das Kleid säumen.


Passt irgendwie alles nicht zu mir. Die Hose ist ja fertig - hier zur Erinnerung - und immerhin bin ich am Samstag zum Schnitt zusammenkleben und Zuschneiden der Bluse (Helsinki-Blouse von Orageuse) gekommen. Allerdings habe ich den kompletten Sonntag noch für das Weihnachtsgeschenk gebraucht (hierzu gibt es in den nächsten Wochen irgendwann einen Post). Die kommende Woche ist vollgepackt und eigentlich nur der 23. wirklich Zeit zum Nähen. Da ich meine Geschwindigkeit kenne, bezweifle ich, dass ich fertig werde. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.


Mal schauen, wie weit die anderen sind beim Weihnachtskleid-Sewalong. Ich werd bestimmt neidisch.

Werbung, da Verlinkung zum Schnittmuster.