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Donnerstag, 11. Oktober 2018

Am Cardigan jOne kam ich (leider) nicht vorbei ...

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Für den Herbst hatte ich ursprünglich eine Frau Ava aus Strick geplant. Aus Mantelstoff habe ich schon eine, es sollte aber noch etwas Kuscheliges folgen. Dann kam das Schnittmuster jOne von Dani von pruella.de heraus und ich fand den Cardigan sofort total cool, genau meins mit den raffinierten Schnittdetails.


Die versteckten Taschen liebe ich, so ähnlich werde ich sie demnächst auch in einem geplanten Parkaprojekt einnähen, mal sehen, ob ich das hinkriege. Und die Kragenform muss man zwar ein wenig drapieren und sie entsteht erst richtig, wenn man die Kanten vorn entsprechend säumt. Aber das ist das Besondere am Cardigan und ich find's mega.


Als Stoff habe ich einen dicken Wollstoff von myo-stoffe gewählt und bin mit der Wahl total zufrieden. Das Teil wird mich im kommenden Herbst und Winter sicherlich viel begleiten. Immer, wenns im Büro mal wieder zu kalt ist, werfe ich mir die Jacke über und bin gut angezogen.

Stoff: schwarz-weißer Wollstrick von myo-stoffe.de
Kosten: ca. 50 €
Arbeitsaufwand: ca. 5 h
Verlinkt bei: sewlala

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Me Made Mittwoch: Bikerjacke aus Leinen

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Noch bevor der Herbst richtig Einzug gehalten hat, habe ich mir noch dieses Sommerjäckchen genäht, welches man aber auch im Herbst wunderbar über einem Shirt und unter einer dickeren Jacke tragen kann. Gut angezogen ist man auf jeden Fall.



Genäht habe ich den das Modell 104B aus der Juniausgabe der Burdastyle. Lange habe ich nach passendem Stoff gesucht. Ich wollte auch sowas glänzendes in Senfgelb. Der Originalstoff ist ein Leinenviskosestoff. So ganz fündig bin ich nicht geworden, habe mich aber dann für den Leinen Medium in gelbbraun von stoffe.de entschieden. Das kommt dem Original schon ziemlich nahe, sieht nur nicht ganz so edel und glänzend aus.


Dafür bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Ich habe meine neue Nähmaschine - eine Janome Memory Craft 9400 QCP testen können und bin überglücklich mit dieser Maschine. Sie näht so sauber, ohne zu mucken, egal, was ich ihr gebe. Ich hätte nie gedacht, dass es so einen Unterschied ausmachen kann. Sie ist auf jeden Fall ihr Geld wert und dass, obwohl ich längst nicht alles ausprobiert habe und die vielen Stiche gar nicht nutze.


Der Reißverschluss in antik gibt der Jacke den letzten Pfiff, ebenso wie die gleichfarbigen Druckknöpfe. Im Rücken hat die Jacke aufgesteppte Besätze, die nur zur Zierde sind.


Unten sind an der Seite und im Rücken Schößchen angesetzt, die eine tolle Figur formen. Da ich Angst hatte, bei dem figurnahen Schnitt könnte mir die Jacke in Größe 36 zu eng werden, habe ich lieber eine 38 genäht. Die sitzt gut, eventuell hätte aber die kleinere Nummer doch gereicht.

Gefüttert ist die Jacke übrigens mit diesem ockergelben Neva'viscon.

Und jetzt aber schnell zum monatlich stattfindenden Me Made Mittwoch!




Donnerstag, 27. September 2018

Frau Nora aus Mono Swipe

[Werbung - alles selbst gekauft und unbeauftragt]

In letzter Zeit hatte ich wenig Zeit zum Bloggen. Jetzt kommen aber wieder ein paar meiner neuen Teile, die in letzter Zeit entstanden sind. Am Dienstag habe ich Euch schon meinen Hipster-Shirts gezeigt, heute wird es endlich herbstlich.


Frau Nora von Hedinäht habe ich bereits einmal genäht und ich mochte den Schnitt auf Anhieb. Diesmal habe ich eine Nummer kleiner genommen, das sitzt wesentlich besser. Und da ich wieder mehr im schwarz-weiß-Modus unterwegs sein will, habe ich mir den Sommersweat Mono Swipe von Hambuger Liebe ausgesucht. 


Das ist wieder ein Teil ganz nach meinem Geschmack geworden. Schnitt und Stoff ergänzen sich super und kombinierbar mit den meisten meiner anderen Klamotten ist es auch. Hier trage ich die Pump-it-up (ebenfalls von Hedinäht) dazu.


Beim sewlala wird heute - wie jeden Donnerstag - alles gezeigt, was frau für sich selber macht. Da bin ich gern wieder dabei.

Dienstag, 25. September 2018

Letzte Sommershirts

[Werbung - unbeauftragt alles selbst gekauft, Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt]

Obwohl der Herbst jetzt mit voller Wucht da ist, möchte ich Euch noch schnell meine beiden Hipster-Shirts zeigen. Sie sind schon vor ein paar Wochen entstanden und gehören jetzt schon zu meinen Lieblingsshirt. 


Sie waren super schnell genäht und da ich mich nicht entscheiden konnte, welchen Stoff ich besser finde, habe ich kurzerhand beide gekauft. Sie sind auch nach demselben Schnitt entstanden, beim blauen sind die Ärmel etwas kürzer geworden, teils bewusst, teils musste ich wegen eines Fehlers etwas abschneiden. Der Unterschied ist aber gar nicht so groß.


Den Stoff gab es bei Alles für Selbermacher, ist aber leider inzwischen ausverkauft. Der Schnitt stammt aus dem Buch Mode machen: Entwirf und nähe deine eigene Mode aus dem Haupt-Verlag. 

Und heute verlinke ich beim Creadienstag.

Donnerstag, 13. September 2018

Weiße Blusen kann man nie genug haben

Nachdem ich eigentlich meinen Blog mal wieder auf Eis legen wollte, da ich vermeintlich so wenig Resonanz habe, hat mich eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Kommentar nicht sichtbar ist und ich vielleicht in meinen Kommentarfunktionen irgendwo ein Problem habe. Und in der Tat stellte ich fest, dass ich keine Emails bekam, obwohl zahlreiche Kommentare vorhanden waren. Das war natürlich mein Fehler und letztendlich habe ich mich entschlossen, doch erstmal weiter zu machen.


Nun hatte ich keine Zeit, jeden Kommentar einzeln zu beantworten, möchte aber dennoch sagen, ich freue mich über jeden einzelnen. Und ganz besonders dankbar war ich für den Zuspruch, den mein Post zum Thema hormonelle Verhütung hatte. Auch wenn nicht alle meine Erfahrungen geteilt haben, hat mich das Feedback wirklich gefreut. Leider hat es mit dem Abnehmen noch nicht wirklich geklappt oder nur bedingt, aber ich bleibe dran. Echte Diäten sind mir zuwider, ich hoffe also auf normale Regulierung durch gesundes Essen.


Nun aber zu meiner Bluse Bellah, die ich Euch heute zeigen möchte. Der Schnitt stammt aus der Feder von Dani von pruella.de. Ich habe bereits eine Bellah genäht, damals aus Fischgrat-Chambray. Diesmal wollte ich eine reinweiße Bluse. Auch habe ich die Knopfleiste bei meiner neuen komplett zum Knöpfen genäht und die Ärmelabschlüsse nicht mit Gummizug versehen, sondern überlang gelassen. So hat sie gleich einen anderen Look und wirkt sehr edel, wie ich finde.



Das liegt aber sicherlich auch am Stoff. Der ist von zuleeg, ein Baumwoll-Crash und ist leider inzwischen nicht mehr erhältlich.

Zeitaufwand etc. habe ich diesmal nicht ermittelt, da ich ja eigentlich gar nicht mehr bloggen wollte. Vielleicht ein andermal wieder.

Am Ende würde mich noch brennend interessieren, wer am 17./18.11. auch in Hamburg zum Bloggertreffen kommt? Ich hoffe, wir sehen uns dort!

Verlinkt beim sewlala.

Dienstag, 14. August 2018

Wenn man manchen Trends hinterherläuft

Bis zum Schluss habe ich mich gewehrt gegen diese seltsamen Culottes, die ja mindestens schon zwei Jahre voll im Trend liegen. Bisher konnten sie mich nie reizen, nie begeistern. 

Bis ich die Paperbag-Waist-Hosen für mich entdeckt habe und die sehen am Besten in Culotte-Länge aus. Meine fällt allerdings auch moderat aus. Ich würde fast sagen, das ist 7/8-Länge und damit dann doch nicht so schlimm, wie ich die Culottes bisher fand.


Als Modell habe ich die Gratis-Anleitung von Makerist gewählt. Der Schnitt ist wirklich super und sitzt bei mir perfekt in Größe 38. Die Anleitung war allerdings fürchterlich. Bestimmt eine der schlechtesten, nach denen ich je gearbeitet habe. Es ist ja schon ein Problem, wenn man schwarzen Stoff für eine Bebilderung wählt, wenn dann aber Begrifflichkeiten und Reihenfolge nicht klar sind, ist das Ganze kaum zu verstehen. Ich kann deshalb die Anleitung nicht empfehlen. Wie ihr seht, habe ich es ja doch irgendwie hinbekommen, aber es hat echt lange gedauert.



Als Stoff habe ich ein Leinen-Viskose-Gemisch von stoffe.de verarbeitet, (der leider ausverkauft ist, alternativ kann man den Reinleinen in signalrot oder den Viskosestoff im Leinenlook verwenden) der super toll fällt, angenehm leicht und luftig ist.



Die Hose gefällt mir so gut inzwischen, dass ich überlege, ob sie Teil meines Weihnachtsoutfits wird. Diesmal möchte ich nämlich kein Kleid nähen, sondern Bluse und Hose und ich kann mir den Schnitt auch super in einem edlen Wollstoff vorstellen. Es ist zwar noch ein wenig früh für derlei Ideen, aber wer früh anfängt, kommt dann nicht so leicht ins Schleudern.

Und wer sich fragt, welches Blüschen ich zu der Hose trage: das ist ein japanisch drapiertes aus dem Buch Drape Drape 2, in diesem Blogpost habe ich sie ausführlich beschrieben.

Schnitt: Culotte von makerist
Stoff: Leinen-Viskose-Gemisch von stoffe.de
Kosten: ca. 20 €
Arbeitsaufwand: 10 h
Verlinkt bei Creadienstag  und Sewlala

Sonntag, 5. August 2018

Fünf (August-)Fragen am Fünften

Im letzten Monat habe ich die #5faf mit guter Ausrede (kam erst einen Tag vorher aus dem Urlaub zurück) geschwänzt. Aber diesmal bin ich wieder dabei. Ich hätte wohl zum Sommer (ich liebe es heiß), zum Deutschsein (fürchterlich ordentlich), zum Workshop (Motorrad fahren), Partner kennenlernen (Datingportal) und den Cocktail (Gin Tonic) sicher einiges erzählen können. Bei der Kurzausgabe muss sich jetzt jeder selbst seinen Teil denken ;-).
Die Höhlen von Guadix

Hier aber nun die Fragen im Monat August, die ich Euch mit ein paar Fotos von der Andalusien-Rundreise untermale. Wie immer nicht alles leicht zu beantworten: 

1. Wen fragst du, wenn du einen guten Rat brauchst?
Ich frage nicht gern nach Rat. Das hat vielleicht damit etwas zu tun, dass jeder einfach anders tickt und ich meist selbst nur entscheiden kann, was zu tun ist. Meine Freunde haben fast alle so komplett andere Arten, ihr Leben zu führen, dass mir deren Meinung zwar wichtig ist, aber einen Rat können sie mir nicht geben, sie würden es aus ihrem Leben heraus machen und das wäre (meist) wohl nicht der richtige Weg für mich. 
Im letzten Jahr (meinem Krisenjahr) habe ich die Hilfe von außen angenommen, um zwei wichtige Entscheidungen für mich zu treffen. Ich habe bewusst jemanden gewählt, den ich nicht kannte, der mir dennoch kompetent und vertraut vorkam und mit dem ich arbeiten wollte. Das war hilfreich, auch, weil ich die verwendete Methode (hypno-therapeutisch, kann man googlen) einleuchtend fand und mich wirklich weiterbrachte. Das war wohl nicht wirklich "ein guter Rat", aber eben viel besser als das.
Sevilla

2. Welchen Modetrend, den du früher mal mitgemacht hast, findest du heute nachhaltig lächerlich?
Ich finde, heutzutage kann man alles tragen. Die Durchmischung der Trends ist überall zu sehen und als mode- und nähbegeisterte Frau, lasse ich mich da nicht begrenzen. Und manchmal braucht es länger, bis ich einem Trend folge. So gibt es die Culottes (weite Hosen mit 7/8-Beinen) schon bestimmt 2-3 Jahre und ich fand sie bisher fürchterlich. Im Moment liegt aber meine erste unter der Nähmaschine.
Dennoch gibt es vielleicht ein paar Modesünden, die ich schwierig finde: Stonewash-Jeans beispielsweise und bewusst auf kaputt getrimmte Hosen (als Alt-Punk ist mir das erst recht zuwider).
Ansonsten denke ich vor allem, meinen Stil gefunden zu haben und dieser macht mich eher unabhängig von Trends - anders als mit 18.

3. Willst du immer alles erklären?
Nein. Lange Zeit hatte ich das Bedürfnis, ich gebe es zu. Aber mit dem Älter werden gibt sich das. Da, wo ich es für angebracht halte, erkläre ich gern. Aber ich muss niemanden mehr erziehen. Sich zurücklehnen und einfach mal Gedanken und Meinungen stehen zu lassen macht das Leben enorm leichter. Und gibt anderen Raum. Das heißt aber nicht, dass ich durchaus auch mal konstruktiv diskutieren kann und will. Und wenn ich mich missverstanden fühle, dann erkläre ich mich - zur Not auch immer wieder - ausführlich.
Ronda

4. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?
Oha... woher soll ich das wissen? Naja, meine Erfahrung sagt mir, ich wirke wohl eher spröde und unnahbar, etwas arrogant. Das wurde mir schon oft gesagt. Dabei empfinde ich mich selbst gar nicht so. Vielleicht kommt das aus einer früheren Unsicherheit heraus - die Leute auf Abstand halten, wenn man sich nicht gewachsen fühlt. Inzwischen habe ich aber ein gesundes Selbstbewusstsein und es wundert mich eher, wenn andere Menschen mich immer noch am Anfang kühl finden. Denn eigentlich bin ich sehr herzlich und zugänglich. Schade also, dass ich oft anders wahrgenommen werde.

5. Was für eine Art Humor hast du?
Jedenfalls keinen britischen - und auch französischer ist mir eher fremd. Ich kann über banale Dinge lachen und auch Sarkasmus liegt mir durchaus. Eigentlich bin ich leicht zu erheitern. Ich mag es, zu frotzeln und ich mag, wenn andere Leute sich selbst nicht zu ernst nehmen. Dann kann man viel Spaß miteinander haben. 
Ich mag beispielsweise die Nightwash-Reihe, in der junge Comedians auftreten und die verschiedensten Themen bearbeiten, von Mann-Frau-Geschichten bis hin zu politischen Themen. Darüber kann ich fast immer lachen. Und meine absolute Favoritin derzeit ist Martina Hill und ihre "Knallerfrauen" - das trifft meinen Humor ziemlich gut.