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Mittwoch, 6. Februar 2019

Die 4 M's - Meisterstück am Me Made Mittwoch

Endlich wieder Me Made Mittwoch und heute habe ich etwas ganz besonderes mitgebracht: meinen neuen Parka mit einknöpfbarem Fleecefutter. Das war ein echtes Mammutprojekt und hat etliche Stunden gebraucht, bis er endlich fertig war.



Und um ihn so richtig zu würdigen, kommen heute auch einige Bilder. Die haben wir auf Hiddensee geschossen und ich bin froh, endlich mal wieder den Profi an meiner Seite rangelassen zu haben, die sind wirklich gut geworden.


Genäht habe ich das Modell 124 aus der Januarausgabe 2016 der Burdastyle. Allerdings habe ich sehr viel geändert am Schnitt. Denn eigentlich hatte ich mich in den Parka von Assemblyline verliebt, wollte mir aber zum einen den teuren Schnitt nicht gönnen, wo ich den anderen zuhause hatte, außerdem ist dieser nicht gefüttert und ich wollte unbedingt das Futter ausknöpfen können.


Also habe ich folgende Änderungen vorgenommen:
  • das Vorderteil geteilt und Taschen wie bei MAcleo von Kibadoo (nach dem Anleitungsvideo) eingearbeitet
  • das Durchzugsband in der Mitte weggelassen
  • Die Teilungsnähte und hinten am angeschnittenen Regenschutz und am Beleg unten (Schwalbenschwanz) die Nähte abgesteppt.
  • Fleece statt Fell genommen und auch die Ärmel gefüttert, so dass eine eigene Fleecejacke (aber ohne Verschluss) entstanden ist



Stoff ist der super tolle Dry Oil Skin in Midnight von Merchand & Mills, den ich bei Juni Design gekauft habe. Eine Investition, die sich gelohnt hat. Der Thermofleece stammt von Aktivstoffe. Alles weitere Zubehör wie Kordelstopper, Reißverschlüsse und Druckknöpfe habe ich bei www.stoffe.de bestellt. Einzig die Knöpfe an der Kapuze zum Einknöpfen hatte ich letztens über etsy gekauft.


Das Nähen selbst gestaltete sich nicht nur aufwendig, sondern auch streckenweise schwierig. Vor allem am Reißverschluss hatte ich Mühe, einen vernünftigen Stich über die Mehrfachlagen des Oil Skin zu nähen. Da hat meine sonst perfekte Maschine schlapp gemacht und immer Stiche ausgelassen. Allein an diesem Problem saß ich mehrere Stunden. Deshalb ist leider bei einigen Absteppungen zu sehen, wie die Naht mehrfach angesetzt wurde. Ansonsten bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis.


Der Parka macht echt was her und kann eben bei eisigen Temperaturen getragen werden, aber auch im Frühling ohne das Futter. Der Außenstoff hält den Wind super ab, das Fleece macht das Ganze wintertauglich.



Ich hatte etwas Bedenken, ob die Ärmel aus Fleece eine gute Idee sind. Deshalb habe ich beim Außenstoff die Ärmel etwas weiter genäht und den Innenärmel etwas schmaler. Nur die Armkugel habe ich nicht verändert. Das merkt man schon, vor allem bei weiten oder dicken Pullovern. Aber das stört mich nicht weiter. Das Anziehen jedenfalls geht gut, bei mir stockt da auch nichts.


Beim Fleecefutter hatte ich noch überlegt, ob ich die Druckknöpfe so anbringe, dass man dieses Teil auch noch schließen kann, allerdings wären dann auf einer Seite die Drucknopfoberteile zu sehen gewesen, das hätte irgendwie komisch ausgesehen, deshalb habe ich mich dagegen entschieden.


Und nun bin ich mal gespannt auf Eure Kommentare. Für mich ist das ein echtes Meisterstück geworden. Ich habe zwar schon Trenchcoats und andere komplizierte Dinge genäht, aber auf diesen Parka hier bin doch noch ein wenig stolzer.

Schnitt: Parka 124 mit einigen Abwandlungen burdastyle
Stoff: Dry Oil Skin über Juni-Design, Thermo-Fleece von Aktivstoffe
Kosten: ca. 170 €
Arbeitszeit: 26 h
Verlinkt beim Me Made Mittwoch

Fotograf: Harald Frantz Fotodesign

Achtung: enthält Werbung und Affiliate-Links (aber alles selbst gekauft!

Dienstag, 5. Februar 2019

#fünfragenamfünften: Februar

Der erste Monat in 2019 in schon wieder rum. Je älter man wird, umso schrecklicher finde ich es, wie die Zeit vergeht. Aber immerhin passiert noch einiges in meinem Leben. So habe ich im Januar meine Projektarbeit abgegeben und damit fiel mir schon eine ordentliche Last von den Schultern. Noch muss ich bei meinem Studium ein wenig durchhalten, aber das Ende ist in Sicht.
Jetzt aber erstmal zu den 5 Fragen am Fünften, die wie immer von Nic von Luzia Pimpinella kommen.
1. Was ist deine Superpower?
Also ehrlich - Nic - das ist mal ne richtig doofe Frage, sorry. Was soll denn eine Superpower sein? Ich kann nichts ungewöhnliches bewegen, aber:
mein größtes Talent liegt im Strukturellen. Ich kann wunderbar Dinge systematisch angehen, ob es das Sammeln von Informationen ist, das Aufbereiten, aber auch im Alltäglichen ist es durchaus praktisch, systematisch zu denken, sich zu organisieren und Struktur ins Chaos zu bringen.
Allerdings ist mein größtes Talent oft auch ein Hemmschuh - freies Agieren fällt mir genau deshalb manchmal schwer.
2. Was kannst du nicht wegwerfen?
Hach, so ganz spontan fallen mir da meine wichtigsten Kuscheltiere ein. Zwei davon sind schon ziemlich alt und begleiten mich den größten Teil meines Lebens. Und auch wenn manche das jetzt befremdlich finden, die könnte ich nie wegwerfen, sie haben eine Bedeutung in meinem Leben, auch wenn sie jetzt ein Leben in der hintersten Ecke meines Schlafzimmers fristen.

3. Worauf freust du dich jeden Tag?
Ich freue mich jeden Tag auf meinen kleinen Zoo, also auf Pauline, meine Berner-Sennen-Hündin und die zwei "schwarzen Teufel", wie meine beiden Katzen sehr passend von Nachbarskindern getauft wurden. Es macht einfach Spaß, mit denen unterwegs zu sein, mit ihnen zu kuscheln, sie zu beobachten und all ihre Liebe zu erfahren. Ich kann mir ein Leben ohne Tiere einfach nicht mehr vorstellen. 

4. Welche*s Geräusch*e magst du?
Da bleiben wir doch gleich mal in der Tierwelt. Das sanfte Schnurren der Miezen und das leichte Schnarchen des Hundes sind sehr entspannende Geräusche und machen mich immer ein wenig glücklich. Zeigt sich doch, wie sie mir vertrauen, dass sie sich entspannen können in ihrem Zuhause und nicht immer in Hab-Acht-Stellung sein müssen. Das beruhigt mich und macht mich auch stolz, ihnen dieses Gefühl und dieses Zuhause bieten zu können. (Die haben echt das Paradies auf Erden bei mir ;- ) )

5. Was hast du immer im Kühlschrank?
Da fällt mir eigentlich nur Milch ein. Denn ein Kaffee, den ich täglich brauche, ohne Milch, ist einfach nur halb so gut. Und in mein Frühstück gehört auch ein gehöriger Schuss Milch. Also kein Kühlschrank ohne Milch.
So. Das war schon wieder ein kleiner Einblick in mein ICH. Zwar nicht spektakulär, aber muss ja auch nicht... jedenfalls nicht immer ;-).
Macht's fein!

Donnerstag, 17. Januar 2019

Punkiger Kuschellook

Ich brauchte endlich mal wieder einen neuen Kuschelpullover für zuhause. Auf die Idee für eine Malou kam ich über die Cuff-me-Bündchen, die ich eigentlich für eine Frau Nora verwenden wollte, mir dort aber die Kombi von Stoff und Bündchen dann doch zu wild geworden wäre.


So hatte ich also das Bündchen, aber keinen Stoff. Eine zweite Malou wollte ich schon lange nähen, meine erste ist im Winter zuhause im Dauereinsatz.



Also kuscheligen schwarzen Sweat bei stoffe.de bestellt und losgelegt. Diesmal wollte ich Ösen in der Kapuze und ansonsten eigentlich alles schlicht haben. Die Taschen und die Kapuze habe ich farblich nicht abgesetzt.


Dafür bin ich auf die tollen Bänder bei wunderpop gestoßen mit der Aufschrift "punk rock". Die musste ich unbedingt dazu haben. Für mich ist das schon ganz schön viel drumrum, hab ich es doch sonst lieber schlicht. Aber in schwarz-weiß geht das ja alles.


Somit darf die alte Malou am Ende des Winters in Rente gehen und ich bin sehr zufrieden mit meinem neuen Hoodie.

Schnitt: Malou von ki-ba-doo (Frau Liebstes)
Stoff und Zubehör: Kuschelstoff von stoffe.de, Cuff-me-Bündchen vom Königreich der Stoffe (dort nicht mehr erhältlich, alternativ auch bei stoffe.de, Textbänder von Wunderpop, Ösen aus dem Fundus
Arbeitszeit: 5 h
Verlinkt: bei Sewlala

(Beitrag erhält Affiliate-Links und Werbung aus Überzeung, alles selbstgekauft)

Dienstag, 15. Januar 2019

Mal wieder was Gestricktes...

... und zwar in einer meiner Lieblingsfarben: senf.



Als www.stoffe.de vor Weihnachten einen Sale anbot, habe ich zugeschlagen und unter anderem die Merino Extrafine von Schachenmayer gekauft. Eine tolle, weiche Wolle, die sich gut verarbeiten lässt.


Ich bin ja leider nicht die begabteste Strickerin unter der Sonne. Meine Ergebnisse sind immer recht ungleichmäßig. Ich bewundere ja andere Strickerinnen, die ein ebenmäßiges Strickbild hinbekommen. Das lerne ich in diesem Leben wohl nicht mehr.


Aber egal. Für die Mütze reicht es. Die Anleitung ist aus einer alten Brigitte, keine Ahnung, aus welchem Jahr. Es müsste diese hier sein (folge dem Link). Sie ist echt einfach zu stricken, erst ein Bündchenmuster, dann Halbpatent. Ich selbst musste aber erstmal wieder ins Stricken reinfinden und habe ewig gebraucht, vor allem auch, da ich eine andere Wolle als angegeben genutzt habe. Bis ich die richtige Maschenzahl auf der Nadel hatte, verging ein wenig Zeit.



Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und die Mütze ist schon gut im Einsatz.


Heute verlinkt beim Creadienstag.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Poncho deluxe


An diesem Schnitt von Pruella kam ich mal wieder nicht vorbei. Und erst recht, da es ein Freebook ist. Es ist doch genial, wenn man nur ein wenig Stoff und 2 Stunden Zeit braucht und dann ein fertiges Teil in der Hand hat. 


Naja, eigentlich war angegeben, man braucht nur 45 Minuten. Aber ich bin da irgendwie langsamer als andere. Ich brauchte soviel Zeit schon, um den Stoff so zu drapieren und glattzustreichen, dass hinterher auch alles passt. Ich habe es mir mit den eingewebten (oder besser gesagt eingestrickten) Streifen meines Stoffes auch nicht gerade einfach gemacht.


Aber das Projekt war genau das richtige für ein paar Stunden zwischen Feiertagen und Neujahr, in denen man mal Abstand von der geballten Familienladung braucht.


Nicht ganz so glücklich bin ich mit den Ärmeln, die sind bei mir doch sehr weit geworden und rutschen dadurch gern übers Handgelenk. Vielleicht ändere ich das nochmal. 

Anfangs war ich mir nicht sicher, ob der Stoff der richtige dafür ist, aber er trägt sich wunderbar und fällt gut und die Streifen haben was. So schnell kann man ein witziges neues Oberteil im Schrank haben, was Besonderes und ich fühle mich damit richtig gut angezogen.


Schnitt: Poncho deluxe
Stoff: Rippenstrick von www.stoffe.de (leider nicht mehr vorrätig)
Kosten: ca. 15 €
Arbeitsaufwand: 2 h
Verlinkt bei: Sewlala

Dienstag, 8. Januar 2019

Männer brauchen auch mal Mode

Dieses Projekt hat mich einige Wochen begleitet. Als gewünschtes Weihnachtsgeschenk sollte es natürlich besonders ordentlich werden. In die Materialauswahl wurde der beschenkte Herr selbstverständlich einbezogen.


Genäht wurde die Cabanjacke, Modell 128, aus der Burdastyle 10/2018. Ich habe keine Änderungen vorgenommen. Einzig das Futter ist dicker ausgefallen, als im Original vorgesehen. Ich hatte etwas Angst, dass die Jacke dann zu eng werden würde, aber da ich eh die etwas größere Konfektionsgröße gewählt hatte, war das kein Problem.

Die Jacke ist dadurch extrem warm und ist eher für Temperaturen um den Gefrierpunkt und darunter geeignet. 


Der Steppstoff stammt von Aktivstoffe, der Wollstoff Gaby ebenfalls. Das ist eine Woll-Polyester-Kaschmir-Mischung, die leicht, aber durchaus warm ist und einen wirklich schönen weichen Griff hat. Ich habe den Stoff bereits zu einer Frau Ava vernäht.


Die Knöpfe haben einen rot-orangen Ton und stehen in einem schönen Kontrast zum marineblau. Wir haben sie bei Etsy (knopfLosBerlin) gefunden.


Zu den Details: die Jacke ist zweireihig, aber nur einreihig geschlossen, die linke Seite ist nur für die Optik. Hinten ist ein Schlitz eingearbeitet sowie ein Riegel. Dieser ist nicht aufgesetzt, sondern teilt die Jacke. 


Die Taschen sind eine Art Pattentasche und die Ärmel haben Riegel bekommen, die aber nicht verstellbar sind.


Der Mann ist es zufrieden und ich selbst habe auch fast nichts zu meckern an meinem Werk.  So soll es sein.


Schnitt: Modell 128 aus der burdastyle 10/2018
Stoffe: Wollstoff Gaby und Steppstoff Igor von aktivstoffe.de
Kosten: ca. 80 €
Arbeitsaufwand: keine Ahnung - ewig ;-)
Verlinkt bei: Creadienstag

Enthält Werbung aufgrund von Verlinkungen. Alles selbstgekauft!

Samstag, 5. Januar 2019

Fünf Fragen am Fünften ... geht auch 2019 weiter

Ich freue mich, dass auch 2019 die #fünffragenamfünften bei Luzia Pimpinella in eine neue Runde gehen. Da bin ich gern dabei und starte gleich mal durch.
1. Was wünschst du dir für 2019?
Das ist nicht einfach zu beantworten. Aber vielleicht kann ich das auf den Nenner "Weiterkommen" bringen. Ich habe seit Jahren das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Auch meine Krise 2017 hat mich da nicht richtig weitergebracht, auch wenn alles einmal richtig durchgerüttelt wurde. Beruflich trete ich auf der Stelle und trotz Fernstudium stehen die Aussichten nicht gut, was zu bewirken. Und privat fehlt mir einiges, was sich nicht so ohne weiteres ändern lässt.
Vielleicht wünsche ich mir vor allem Mut. Mut, andere Wege zu gehen, über den eigenen Schatten zu springen, sich von selbst auferlegten Zwängen zu befreien und prägende Eigenschaften ablegen zu können. Das klingt immer so einfach, ist aber eigentlich ein nicht enden wollender Kampf mit einem selbst.
2. Möchtest du im kommenden Jahr etwas Neues lernen? Was ist es?
Ich bin ja noch dabei. Das Fernstudium neigt sich dem Ende zu. Ich will es vor allem halbwegs erfolgreich abschließen. Das ist erstmal genug. Wenn sich etwas anderes Neues ergibt, habe ich nichts dagegen, aber geplant ist es nicht.
3. Wie persönlich ist deine Einrichtung und was ist dein liebstes Möbelstück?
Meine Einrichtung hat sich in den letzten Jahren etwas gewandelt. Sehr vieles ist immer noch vom Möbelschweden, also nicht so individuell und persönlich, aber in meinem Nähzimmer sieht es inzwischen schon ein wenig besser aus. Hier gibt es auch ein, eigentlich sogar zwei Lieblingsstücke, die auch hervorragend zueinander passen. Eine stehende Kommode und ein hängendes Regal mit vielen kleinen Schubladen für all die Nähutensilien, die man so braucht. Seht selbst:

Die Kommode habe ich mir mal gegönnt, hier noch ein besseres Bild vom Händler:
Quelle: Impressionen


4. Welche Blumen kaufst du am liebsten für dich selbst?
Am liebsten Tulpen. Ich freue mich schon auf den Frühling, wenn die Tulpen wieder meinen Esstisch schmücken. Sie können so unterschiedlich in den Farbstellungen sein, so dass es auch nie langweilig wird.
5. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Quelle: Astrowoche - Wunderweib

Oh ja - absolut. Ich bin Widder und das passt! Kämpferisch, idealistisch und dynamisch - bin ich. Widder lieben die Herausforderung und die Abwechslung und sind kreativ. Das gilt auch für die Liebe. Ich habe gerade nochmal nachgelesen: "Wer von einem ruhigen, harmonischen Zweieridyll träumt, sollte Widder lieber meiden." (Quelle: Astrowoche/Wunderweib) Davon können meine Männer wohl ein Lied singen. Es wird öfters dramatisch und impulsiv. Widder sind durchsetzungsstark und wissen, was sie wollen. Dafür ist der Widder aber verantwortungsbewußt und setzt sich für seine Lieben immer ein. All das stimmt.
Was mir manchmal fehlt (siehe Frage 1), ist der dem Widder zugeschriebene Mut und die Zielstrebigkeit. Auch ist eigentlich eine passende berufliche Herausforderung die des Gründers. Davon träume ich schon lange - aber mir fehlt eben: der Mut. Da kommt dann die familiäre Prägung der Sicherheit viel zu sehr ins Spiel.