Dienstag, 20. Februar 2018

Nun doch noch: Meine Burda-Wickelhose

Diese Hose habe ich bereits letztes Jahr genäht. Da ich aber eine zeitlang nicht gebloggt habe, zeige ich sie nun doch noch hier.

Es handelt sich um einen Burda-Schnitt, der aussieht wie gewickelt. Aber es sind nur raffiniert Falten in den Bund gelegt, die diesen Effekt machen.


Das Material ist ein Romanit von stoffe.de, der sich wunderbar trägt. Mit den Maßen von Burda habe ich - zumindest für die Teile unten - nach wie vor arge Probleme. Nähe ich eine 38 ist sie total zu weit, nähe ich eine 36 kneift es am Bund.

Hier habe ich eine 38 probiert und musste am Ende doch viel wegnehmen. Gott sei Dank hat das mit den Falten nichts ausgemacht. Irgendwie habe ich es hinbekommen, dass alles trotzdem gut fällt.



Ich mag diese Hose wirklich gern. Im Moment ist sie mir ein wenig zu dünn, aber wenn die Temperaturen wieder rauf gehen und es nicht mehr so trüb und grau ist, werde ich sie öfter tragen.

Das Shirt ist der Twister - Details dazu findet ihr in diesem Post.

Kosten: ca. 20 €
Arbeitsaufwand: ca. 5 h
Verlinkt beim Creadienstag

Mittwoch, 7. Februar 2018

Me Made Mittwoch: Kielo Wrap Dress

Schon lange auf meiner To-Sew-Liste stand das Kielo Wrap Dress, vor allem, als die Ärmel noch als Option dazu kamen und eine so tolle schwarz-weiß-Version auf dem Blog von Named gezeigt wurde. Genau so eines wollte ich auch haben.

Bereits vor einem Jahr sah ich dann diesen Stoff - einen Chevron-Jacquard und dachte sofort, das passt hervorragend zu diesem Schnitt. Bis zur Umsetzung dauerte es dann doch noch eine ganze Weile.


Den Stoff hatte ich mir jetzt eigentlich für eine weitere Frau Ava von Hedinäht bestellt. Allerdings fand ich ihn dann doch zu dünn dafür. Also erinnerte ich mich an meinen ursprünglichen Plan und fing an, den wenigen Stoff, den ich hatte (2 Meter) zu puzzeln. Denn eigentlich benötigt man mit der Ärmelversion 2,30 m. Da ich gelesen hatte, dass der Schnitt sehr lang ausfällt, habe ich ihn einfach um 12 cm gekürzt und dann reichte es irgendwie. Und ist doch noch fast bodenlang geworden.


Zu nähen war das Kleid nicht schwer, vor allem mit der Anleitung zur Anpassung für die Ärmelvariante im Blog.

Das Kleid kann man vorn oder hinten binden. Vorn gefällt es mir besser und der Stoff fühlt sich so toll an. Ich bin ganz begeistert. Ein Wohlfühlkleid, welches einfach noch umwerfend aussieht - was ganz Besonderes eben. Ich bin froh, dass ich es endlich geschafft habe, dieses Kleid zu nähen. Keine Ahnung, warum ich dafür so lange gebraucht habe.


Kosten: ca. 35 €
Arbeitsaufwand: ca. 5,5 h (inkl. Schnitterstellung
Verlinkt beim Me Made Mittwoch

Montag, 5. Februar 2018

Fünf Fragen am Fünften - im Februar

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Das kommt ein bisschen darauf an, ob ich ausschlafen konnte, was ja oft nicht der Fall ist. Am Wochenende bin ich eigentlich wirklich gleich munter, brauche dennoch etwas Zeit und Ruhe, um in die Gänge zu kommen. Wenn ich weniger schlafe benötige ich wenigstens einen Kaffee. Ich würde mich dennoch nicht als Morgenmuffel beschreiben. Es geht relativ fix, dass ich einsatzbereit bin. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich jeden Morgen auch eine Runde mit dem Hund drehen muss. Die frische Luft tut dann ihr übriges.
2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?
Da hab ich bisher eigentlich nie drüber nachgedacht. Ich würde sagen: ja, wenn nur Gutes bei rauskommt ;-). Das würde mich vielleicht beruhigen. Im Moment wäre ich schon sehr neugierig. Ich befinde mich immer noch in einer Umbruchphase und es wäre schon interessant, wo mich das hinführt. Wo ich in einem Jahr stehe, das würde mich schon interessieren.
3. Bist du gern allein?
Sagen wir so: ich kann gut allein sein und es gab Zeiten, da war immer jemand da, wenn ich nach Hause kam. Das hat mich erdrückt, da hab ich mir gewünscht, auch mal allein zu sein. Jetzt, wo ich oft allein bin (naja, ganz allein bin ich nie, schließlich habe ich ja eine Menge Tiere um mich), fällt es mir zeitweise schwer. Ich glaube, es muss immer das richtige Maß geben. Und dauerhauft allein zu bleiben ist jedenfalls kein erstrebenswertes Ziel von mir. 
4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
Ja. Damit hatte ich noch nie Probleme und mit zunehmendem Alter noch weniger. Da scheren mich die Blicke der anderen nicht mehr. I'm a Dancing Queen ;-).
5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?
Puh - sehr schwer zu sagen. Kann mich nicht wirklich erinnern, etwas extrem spontanes getan zu haben. Wenn, dann muss das in meiner Jugend gewesen sein: zu Konzerten zu fahren, obwohl man nicht weiß, wie man zurück kommt - das kam früher schon öfter vor. Meist fand sich ja auch irgendwo ein Plätzchen oder man übernachtete halt im Bahnhof.
Und obwohl ich mich nicht gerade als total verplanten Menschen empfinde, gibt es zumindest nichts Besonderes, was so spontan passiert ist. Wenn mir danach ist, fahr ich einfach mal an die Ostsee. Auch bin ich recht spontan meine erste Hochzeit angegangen, aber einen Termin beim Standesamt brauchte man ja doch noch. 
Vielleicht überrascht mich das Leben hier noch. Schön wäre es doch! Bin grad zu (fast) allem bereit!
Verlinkt bei: #fünffragenamfünften im Februar

Donnerstag, 1. Februar 2018

Nähen mit System - Pumpitup-Hose nach Maß


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Und wieder habe ich einen Schnitt umgesetzt, den ich auf meinem Pinterest-Board als Inspiration gespeichert habe. Mir fiel als Schnitt gleich die Pumpitup-Hose von Hedinäht ein. Der passte als Grundschnitt perfekt, musste aber noch um die Taschen ergänzt werden.


Hierzu habe ich die schrägen Eingriffe im Schnitt aufgezeichnet und Metall-Reißverschlüsse eingearbeitet. 


Den Bund habe ich, wie die ganze Hose, aus normalem Sweat genäht. Die Ösen sind außen zusätzlich mit SnapPap verstärkt. Die Kordel finde ich etwas steif und ich habe überlegt, mir ein Band stattdessen zu nähen. Da aber bei der Originalhose auch eine Kordel dran ist, werde ich es so lassen. Vielleicht läuft mir ja mal eine bessere über den Weg, dann tausche ich sie aus.


Im Schnitt sind unten auch Bündchen vorgesehen, die wollte ich nicht und da die Hose eh lang geschnitten ist, habe ich die Bündchen weggelassen und den Saum einfach 2 cm umgenäht.


Ich kann nur sagen: ein tolles Projekt, wenn es von der Idee bis zur Umsetzung immer so gut funktionieren würde, wäre es schön. Die Hose ist jetzt schon ein Lieblingsteil und den Grundschnitt kann ich mir auch noch in anderen Farben für alles Mögliche vorstellen, ob für daheim, zum Schlafen oder noch schicker zum Ausgehen - da geht noch was.

Schnitt: Pumpitup-Hose von Hedinäht
Kosten: ca: 27 €
Arbeitsaufwand: ca. 5 h (inklusive Schnitterstellung)
Verlinkt bei: RUMS

Donnerstag, 18. Januar 2018

Schwarz-rot .... FrauMona gesteppt

In letzter Zeit habe ich hier fast ausschließlich Pullover gepostet. Das hatte seinen Grund, mir mangelte es einfach an kombinierfreudigen Oberteilen für die dunklen Monate. Aber versprochen, dies ist vorerst der letzte seiner Art. Danach folgen komplexere Projekte. Geplant sind mehrere Jacken und auch mal wieder eine Hose.


Heute möchte ich Euch meine zweite FrauMona vorstellen. Ursprünglich sollte sie aus schwarzem Viskosejersey mit roter Paspel genäht werden. Da der Jersey aber gerade ausverkauft war, habe ich mich für einen Steppjersey entschieden (auf dem letzten Bild erkennbar) und habe die Raglannähte mit einer roten Covernaht versehen. Hat fast denselben Effekt.


Vom Stoff bin ich nicht so recht begeistert. Das ist ja oft der Nachteil, wenn man online bestellt, so fühlt man ihn nicht. Dieser ist eine Polyester-Baumwoll-Mischung. Eigentlich fahre ich damit meist sehr gut. Aber in diesem schwitze ich doch sehr. Noch schlimmer ist aber, daß der Stepp Fäden zieht. Das merkte ich schon bei den Covernähten, als ich sie wieder auftrennen musste. Das ruinierte an der Stelle leider den Stoff. Sieht man aber nur bei näherem Hinsehen. Aber auch im Alltag bin ich dauernd dabei, kleine Fäden abzuschneiden. Ich vermute, alt wird das Shirt nicht werden. Schade eigentlich.


Denn optisch gefällt es mir sehr - auch zu der Jogginghose mit den roten Streifen an der Seite, die ich aber über Amazon bezogen habe.





Kosten: ca. 11 €
Arbeitsaufwand: 3:15 h
Verlinkt bei: RUMS

Dienstag, 9. Januar 2018

Nähen mit System oder #klarheitimschrank

Schon seit geraumer Zeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit einem stilsicheren Kleiderschrank. Bei meinem Wiedereinstieg ins Nähen vor ein paar Jahren habe ich mich doch viel zu oft von bunten Stoffen und Schnittmustern, die gerade die Runde durch die Bloggerwelt machten, leiten lassen. Entsprechend sah mein Kleiderschrank aus und die Klamotten passten nicht wirklich zu mir. Einiges davon trage ich noch immer, aber nur zuhause und auf meinen Hunderunden. Dafür sind die Sachen auch super. Aber mit Stil hat das eben nichts zu tun. Als Ellepuls 2015 bereits schon einmal aufrief, unsere Garderobe genau zu inspizieren und systematischer zu nähen, nahm ich mir das zu Herzen und blieb bis heute (mit kleinen Ausreißern) dabei.

Gerade im letzten Jahr intensivierte ich meine Ambitionen und mein Pinterest-Board zum Thema Capsule Warderobe wuchs. Ich kann ja nur jedem empfehlen, der sich mit dem Thema beschäftigt, erstmal zu sammeln, was einem gefällt, dann zu gucken, ob es auch einem steht und zu einem passt und dann....

... einfach mal nachnähen. Das ist meine Art damit neuerdings umzugehen. Ich sehe tolle Kleidungsstücke und suche nach entsprechenden Schnittmustern oder mir fällt ein Schnittmuster in die Hand und ich denke, dass passt jetzt aber super. Hier ein paar Beispiele für gepinnte Inspirationen und meine Umsetzung:


Wenn man sich mein Pinterest-Board und meine entstandenen Kreationen ansieht, kristallisiert sich doch gut ein Stil heraus. Am Kürzesten ist er wohl so zu beschreiben: Clean Chic, Pure Style, Black & White (und manchmal auch Grey), Oversize und gepaart mit Schnitten, die manchmal die gewisse Raffinesse aufweisen - Asymmetrie, raffinierte Drapierungen, interessante Ausschnittvarianten. Alles in allem bin ich mit meinem Weg zufrieden. Alles entspricht mit mehr.

Mein neuestes Werk ist ein weißes Oversize-Shirt. Hier die beiden Vorlagen, die ich zu einem Schnitt zusammengefasst habe.

Das Shirt links hat breite Bündchen, dafür keine Taschen und keine Raglanärmel. Die wiederum sind im rechten Modell enthalten. Ich habe daraus ein Shirt genäht, welches nach dem Schnitt BEA aus einer La Maison Victor entstanden ist. 



Eigentlich handelt es sich um ein Kleid, welches ich bereits einmal als Kleid und einmal als Shirt genäht habe. 

Diesmal habe ich einen weißen Kuschelsweat verwendet, den ich besser geeignet findet für den Schnitt als den beim letzten Mal verwendeten Jacquard.


Außerdem habe ich das Ausschnittbündchen weggelassen, dafür diesen Part an Vorder- und Rückenteil sowie den Ärmeln angeschnitten und mit Beleg versehen. Das sieht edler aus, wie ich finde.


Ich finde, ich bin mit meinem Pullover doch sehr gut an die Originalmodelle herangekommen. Diesen Weg werde ich weiter bestreiten und somit für #klarheitimkleiderschrank sorgen, zu dem Ellepuls in den nächsten Wochen aufruft.

Schnitt: BEA von La Maison Victor
Stoff: Weißer Kuschelsweat von vi-na/Dawanda (sewingbox.one)
Kosten: 22 €
Arbeitsaufwand: 4,5 h
Verlinkt beim CreadienstagRUMS 

Samstag, 6. Januar 2018

Was macht mich aus? Fünf Fragen am Fünften

Bei Luzia Pimpinella gibt es seit gestern einen neue monatliche Rubrik, die ich gern zum Anlass nehme, etwas mehr von mir preiszugeben und einen Einblick in mein ICH zu geben.

Nic stellt künftig an jedem 5. Tag eines Monats 5 Fragen zu unserem Selbst. Die Idee finde ich deshalb so toll, weil ich mich gerade nach meinem schweren Jahr 2017 wieder sortieren muß und mich bereits in den Monaten in meiner Auszeit intensiv mit mir selbst beschäftigt habe. Auf meiner Reise hatte ich das Notizbuch mit den Fragebogen von Max Frisch dabei, welches genau dasselbe Prinzip verfolgt: mittels Fragen zu Freundschaft, Geld, Liebe etc. mehr über sich selbst herauszufinden.

Und nun versuche ich mich mal an der Beantwortung der Fragen von Nic, begleitet von Fotos aus meinem Leben, an denen man sieht, daß ich mir doch halbwegs treu geblieben bin.



1. Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Auch ich träume oft verrücktes Zeug und zuletzt sogar letzte Nacht. Allerdings kann ich mich nicht mehr genau dran erinnern. Ich weiß nur, daß die Grundsituation ein größeres Ereignis war (Versammlung, Festival oder so) und viele Leute unter freiem Himmel unterwegs waren. Aber irgendwie war das alles nicht ganz legal. Denn als die Polizei auftauchte versteckte ich mich in einer Art Kellerverschlag, in dem eine verschwörerische Zusammenkunft stattfand und von dort unten konnte ich das Geschehen oben durch Gitterstäbe beobachten. Aber es passierte nichts Schlimmes. Irgendwann konnte ich wieder raus und dann hatte dass Ganze was von Sonntagsspaziergang. Irgendwie passte das Alles nicht zusammen.




2. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

Wie ich mit 16 war, könnt ihr auf dem ersten Bild sehen. Ich bewegte mich damals in der Ostberliner Punkszene und war ein verrücktes Huhn. In meinem Inneren, denke ich, bin ich immer noch ein Punk - unangepasst, immer zum Widerspruch bereit, freiheitsliebend und ein wenig rebellisch.

Das zweite Bild zeigt mich bei meiner ersten Hochzeit mit 19 (!). Das habe ich mit Nic gemeinsam: Ich wollte mit 16 nie heiraten und auch keine Kinder. Inzwischen bin ich zweimal geschieden und habe zwei erwachsene Söhne und ich bereue nichts, im Gegenteil. 

Ich bin also teilweise mir treu geblieben, aber nicht in allem so, wie ich mir das mit  16 vorgestellt habe. Nach außen gesehen lebe ich recht spießig mit einem festen Job, der mich nicht wirklich erfüllt und einem Haus am Stadtrand. Ich dachte damals ich mache Karriere als Journalistin 😉, das war dann mal nix. Aber ich trauere dem nicht nach, das Leben kommt halt erstens anders und zweitens als man denkt.

Bild 3 zeigt mich vor 4 Jahren auf dem Abiball meines Großen und das letzte Bild ist aktuell aus dem Dezember.

3. Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?

Ja! Auch hier kann ich Nic nur zustimmen, auch weil wir im selben Alter sind. Die Gelassenheit nimmt zu. Es regt mich nicht mehr alles auf. Ich kann mich selbst besser einschätzen, stelle mich nicht komplett in Frage, auch wenn ich auf Ablehnung stoße. Im Gegenteil, oft nehme ich das als Bestätigung meines rebellischen Geistes. Am Ende bleiben eh nur die an meiner Seite, die dort auch hingehören, die ich mag und die mich mögen. Dabei bin ich aber nicht mehr so kategorisch bewertend wie früher. Ich umgebe mich auch mit Leuten, die einen komplett anderen Lebenstil haben als ich, aber es gibt immer auch Schnittmengen.

Auf der anderen Seite finde ich es aber auch gut, daß ich nicht abgeklärt bin. Verliebt sein fühlt sich auch noch genauso gut (wenn glücklich verliebt) oder genauso schrecklich (wenn unglücklich verliebt) an, wie mit 16. Das ändert sich nicht. Das ist ja irgendwie auch schön, daß man immer noch große Emotionen empfinden kann.

Probleme habe ich tatsächlich mit dem äußeren Altwerden. Das ist nicht schön zu beobachten, auch wenn ich weiß, daß die Natur es eigentlich gut mit mir meint. Ich habe das Gefühl, viel dafür tun zu müssen, damit ich halbwegs ansehnlich bleibe 😉.


4. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Über die Frage habe ich lange nachgedacht, habe aber keinen konkreten Geruch gefunden. Vielleicht bin ich nicht so der Nasenmensch. Mir kommen da eher Gerichte aus meiner Kindheit in den Sinn, die ja auch Gerüche verströmen beim Kochen. Es gibt ein Familienrezept mit Geschichte: Das Huhn á la Provence wurde von meinem Vater in die Familie eingeführt als meine Mutter längere Zeit im Krankenhaus lag. Der Duft des Ofenhuhns ist eine Erinnerung an den Zusammenhalt in der Familie. Aber auch Spaghetti mit einer Speck-Ketchup-Sauce, die wir Kinder uns oft nach der Schule schnell selbst gemacht haben, ist ein Geruch, den ich immer noch gern rieche und ab und an kommt das auch noch jetzt auf den Tisch.



5. Welche übernatürliche Superkraft hättest du gern?

Manchmal würde ich gerne fliegen können. Eine echte Superkraft ist das nicht, für uns Menschen aber ja dann doch. Die Welt von oben und mit Abstand sehen zu können, kann nur gut sein. Einfach mal nicht die vielen großen und kleinen Probleme zu sehen, sondern das Große und Ganze. Ich glaube, solch ein Perspektivwechsel ist von Zeit zu Zeit heilsam.

Auch würde ich gern durch die Zeit reisen können, um manches in meinem Leben und im Weltgeschehen zu korrigieren. Ob das wirklich das Leben besser machen würde, sei dahingestellt.

Und eigentlich nichts Besonderes, aber für mich fast unmöglich: ich würde gern durch meditieren mehr zur Ruhe finden können. Ich habe es mehrfach probiert, aber ich tue mich damit extrem schwer. Noch mehr Gelassenheit durch Meditation, das wäre schön!


Ich hoffe, das, was ich erzähle, klingt nicht völlig daneben und findet bei dem ein oder anderen Interesse. Lasst es mich wissen, auch wenn Euch das zuviel ist. Ansonsten bin ich gespannt auf die nächsten Fragen von Nic für die #fünffragenamfünften.